[politics]

Sa 1.9.

Klapperfeld Eröffnung der Dokumentationsausstellung zum 30. Jahrestag der Massen­hinrichtungen von politischen Gefangenen im Jahr 1988 im Iran

15.00 bis 18.00 Uhr: Während sich ein Großteil der Iraner*innen von der Revolution 1979 Aussicht auf politische Selbstbestimmung erhoffte, zeigte sich bald eine andere Realität. Eine frühzeitige Enttäuschung in Teilen der Bevölkerung über die neue Regierung führte zu wachsenden Protesten, die von den Machthabern mit immer härteren Mitteln bekämpft wurden.

In Folge dieser Repression kam es im Sommer 1981 zu einer Zäsur. Verfolgung, Folter und Hinrichtungen von Andersdenkenden wurden zur Tagesordnung. Amnesty International berichtete von 2.500 Hinrichtungsfällen im Iran alleine im Zeitraum Juni bis September 1981.

In diesem Zusammenhang ist das Jahr 1988 bekannt geworden als das Jahr der Barbarei und der Massenmorde, deren genaue Dimensionen bis heute noch nicht erfasst sind. Im Geheimen wurden Abertausende politischer Gefangener ohne Prozess hingerichtet. Ihre leblosen Körper wurden in anonymen Massengräbern verscharrt.

Diese Ausstellung widmet sich den Opfern dieser politischen Morde und den Familien und Müttern (»Mütter von Khavaran«), die bis heute für Aufklärung und Gerechtigkeit kämpfen.

Khavaran ist der Name eines verbotenen Friedhofs am Rande von Teheran, in dem sich ein Teil dieser Massengräber befindet.

Weitere Termine: 08.09., 15.09., 22.09., 29.09. (Samstags, jeweils 15.00 bis 18.00 Uhr)

Eintritt frei, Spenden erwünscht!

Mainz, Gutenbergplatz, 12 Uhr: Friedenspolitik statt Kriegspolitik! Kundgebung zum Antikriegstag. Im Anschluss um 15 Uhr Auftakt zur Demonstration „Kein Gauland in Mainz!“ www.dfg-vk-mainz.de

Di 4.9.

medico international (Lindleystr 15., Frankfurt-Osthafen) „Orbanisierung”: Kriminalisierung von Flucht und Flüchtlingshilfe in Ungarn. Es informieren und diskutieren: Britta Rabe – Soli-Kampagne „Free the Röszke 11“ und Marc Speer – bordermonitoring.eu. Veranstaltet von AntiRa_K Frankfurt. Im Anschluss läuft der Kurzfilm „ We walk together“

Mi 5.9.

medico international (Lindleystr 15., Frankfurt-Osthafen) 19 Uhr Info- und Diskussionsabend „Schutzraum Sofa. Idee und Praxis von Bürger*innenasyl“

Verschiedene Referent*innen werden die gesellschaftspolitischen Hintergründe und die aktuelle

Notwendigkeit eines Bürger*innenasyls vorstellen und aus der Erfahrung mit bereits praktiziertem Bürger*innenasyl berichten. Organisiert von Solidarity City Frankfurt. Im Anschluss an die Abendveranstaltung: Film „Drei Tage im September“ Arte-Film-Dokumentation zum Durchbruch auf der Balkanroute.

Haus an der Marktkirche (Wiesbaden) 19 Uhr Extrem rechtes Netzwerk AfD – mit Andreas Speit: Die AfD geriert sich gerne als konservative Partei. So auch in Hessen. Doch genauso wie auf Bundesebene und in anderen Bundesländern lassen sich auch in Hessen diverse Überschneidungen zwischen Nationalkonservativen und Vertreter_innen der extremen Rechten beobachten.

Raumstation Rödelheim Animal Liberators Frankfurt: Vortrag über mexikanischen Tierrechtsaktivismus mit Gerardo Tristan. vegane Küfa & Vortrag über Tierrechtsaktivismus in Mexiko

18:00 Uhr gemeinsames mexikanisches Kochen mit Gerardo/Wotko

20:00 Uhr Vegane Küfa (Küche für alle)(Mitkochen: Bitte über FB Bescheid geben!)

Ca.20:30/45Uhr Vortrag ( Englisch mit Flüsterübersetzung )

Der nativ indigene( Nahual) mexikanische Aktivist für Tierrechte Gerardo /Wotko Tristan berichtet über seine Erfahrungen im Kampf für die Befreiung von allen Tieren ( Mensch und Tier), aus der Perspektive eines indigenen und antispeziesitischen queeren Aktivisten. Da unser Kampf ein globaler ist, müssen alle Tierrechtsaktivisten_Innen solidarisch sein und sich gegenseitig helfen, die Herausforderungen innerhalb und außerhalb der Bewegung zu bewältigen.

Er hat Erfahrung in einer breiten Palette von sozialen Themen wie indigene / lgbtq / Tierrechte und Lebensmittelgerechtigkeit. Von der Arbeit als Koordinator einer internationalen Studentengruppe, die sich im Sommer 2002 in den Bergen von Zentral-Mexiko für die Unterstützung der indigenen Kaffeekooperativen engagierte, bis hin zur Mitarbeit am Friedensprozess der Zapatisten (EZLN) im Frühjahr 1994, war Gerardo schon immer beteiligt an lebenswichtigen Fragen in seinem Land. Im Herbst 2015 gründete Gerardo „FaunAccion“. Gerardo arbeitet derzeit an zwei Projekten zur Nahrungsmittelgerechtigkeit: El Molcajete, ein Ernährungsprogramm auf Rädern in Mexiko und das Chestnut Tree Reclamation Project in TN, USA.

Do 6.9.

medico international (Lindleystr 15., Frankfurt-Osthafen) 19 Uhr Info- und Diskussionsabend „Solidarity City in Rhein-Main. Praktische Ansätze und übergreifende Perspektiven im Kampf gegen Abschiebung und soziale Ausgrenzung“

Das Konzept der Solidarity Cities hat sich in den letzten zwei Jahren zu einem alltagspraktischen wie perspektivischen Ansatz der antirassistischen Bewegung entwickelt. Ausgangspunkte sind zumeist Kampagnen gegen Abschiebungen, die Schaffung von Schutzräumen und Initiativen für Bürgerasyl. Gefordert wird die Abschaffung rassistischer Kontrollen und gleichzeitig der Zugang zu bezahlbarem, menschenwürdigem Wohnraum, zu Schule und Bildung, zu fairer Arbeit und Einkommen und zu medizinischer Versorgung. Es geht um einen materiellen Prozess, den es zu einer konkreten Vision zu verdichten gilt, die sowohl der neoliberalen Austeritätspolitik wie auch dem Rechtspopulismus die Alternative einer offenen und solidarischen Gesellschaft entgegenstellt.

Es informieren und diskutieren: Solidarity City-Aktivist*innen aus Frankfurt, Darmstadt

und Hanau. Organisiert von Solidarity City Rhein-Main.

Buchladen Land in Sicht (Rotteckstraße 13

60316 Frankfurt) 20.30 Uhr „Große Oper, Andreas Meyer-Hanno, die Schwulenbewegung und die Hannchen-Mehrzweck-Stiftung“ Buchvorstellung und Gespräch mit Detlef Grumbach (Männerschwarm Verlag)

Andreas Meyer-Hanno (1932-2006) eröffnete seiner Mutter im Alter von 23 Jahren, dass er schwul sei. Er studierte Musikwissenschaft und kümmerte sich vor allem um seine Karriere. Mit den Debatten um die Notstandsgesetze Ende der 1960er Jahre politisierte er sich. Als Oberspielleiter am Badischen Staatstheater Karlsruhe inszenierte er 1970 Verdis «Aida» als Antikriegsstück. Seit 1973 verband der Sohn einer jüdischen Mutter und eines kommunistischen Vaters auf wohl einzigartige Weise seine bürgerliche Karriere mit seinem Engagement in der Schwulenbewegung. Als Oberspielleiter in Braunschweig engagierte er sich in der Arbeitsgruppe Homosexualität Braunschweig (AHB). In Frankfurt, wo er von 1976-1993 als Professor an der Musikhochschule tätig war, gehörte er zu den Mitbegründern der Theatergruppe «Die Maintöchter» und stand als «Hannchen Mehrzweck» auf der Bühne. Er rief mit anderen die «Homosexuellen Selbsthilfe e.V.» ins Leben und gründete 1991 die «Hannchen-Mehrzweck-Stiftung» für schwule und lesbische Projekte. Auch an der Errichtung des ersten Mahnmals für die Verfolgung der Homosexuellen in Deutschland, dem «Frankfurter Engel», war er 1994 maßgeblich beteiligt.

Der Herausgeber Detlef Grumbach (*1955) ist freier Journalist und Kulturkritiker. Bei Männerschwarm hat er zahlreiche Bücher zu schwulenpolitischen Themen herausgegeben, zuletzt «Demo. Für. Alle. – Homophobie als Herausforderung» (2017).

ExZess „Der Kampf gegen Folter und Repression in Guerrero, Mexiko“ mit der Psychologin Felicitas Treue. 20 Uhr.

Mexiko ist eines der gefährlichsten Länder der Erde. Nicht nur die Drogenbanden, auch paramilitärische Gruppen treiben ihr Unwesen und bedrohen, verletzen und ermorden Menschen, oder lassen sie verschwinden. Alle, die sich dagegen wehren, alle, die darüber berichten und nicht zuletzt alle, die die Verbindungen zwischen den Mördern und dem Staat und (unter anderem) transnationalen Konzernen benennen und sich zusammentun gegen deren Macht, leben in Mexiko sehr gefährlich.

CCTI ist eine Organisation, die diese Menschen unterstützt. Von Acapulco aus, einem der gefährlichsten Orte der Welt, unterstützt sie soziale Bewegungen und von Gewalt betroffene Menschen, gibt psychosoziale Betreuung von Folteropfern und politischen Gefangenen, macht präventive Schulungen und dokumentiert und zeigt Menschenrechtsverletzungen öffentlich an.

Die Psychologin Felicitas Treue hat viele Jahre mit dieser Organisation gearbeitet und berichtet an dem Abend über aktuelle Entwicklungen und Ereignisse.

Mo 10.9.

medico international (Lindleystr. 15, Ffm-Osthafen) 19 Uhr. Keine Freiheit im Paradies – wenn Tourismus, Flucht und Migration aufeinandertreffen. Vortrag von Martina Backes, Informationszentrum 3. Welt (iz3w), Freiburg im Breisgau. Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung Yallah?! Über die Balkanroute.

Di 11.9.

Raumstation Rödelheim DROOGS 99 ffm ultras präsentieren - CINE REBELDE: Am heutigen Abend wird ein Referent des APABIZ über die Schnittstellen zwischen unpolitischen und extrem rechten Szenen im Bereich der Fußballfankultur referieren. Nach einer allgemeinen Einführung wird vor allem die Anschlussfähigkeit der Fußballfanszene für die extreme Rechte in zentralen Fan-Konzepten (Tradition etc.) thematisiert. Wie immer mit VoKü, offen ab 18 Uhr, Beginn 19:30 Uhr. Weiter Infos: cinerebelde.droogs99.de

Do 13.9.

medico international (Lindleystr. 15, Ffm-Osthafen) 19 Uhr Der Mensch – Das Gedicht. Gedichte über Krieg, Flucht und Exil, aber auch von Liebe, Hoffnung, Kindheit, den Freuden des Lebens und besonders von der Bedeutung der Wörter. Es lesen: Tarek Alfelo und Amjad Ramadan. Moderation: Kafä-Kollektiv. Sprachen: Arabisch/Deutsch. Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung Yallah?! Über die Balkanroute.

Fr 14.9.

KoZ “GENDER-, QUEER-, TRANS... ?“ 18 Uhr. GESPRÄCH UND DISKUSSION Gender-, Queer-, Trans-, Begriffe, die in den letzten Jahren den wissenschaftlichen Diskurs maßgeblich beeinflusst haben und in Forschungsdisziplinen wie den Gender Studies institutionalisiert worden sind. All dem gehen lange soziale Bewegungen voraus, die abseits von Institutionen, auf Straßen und Plätzen in Städten stattfinden. Wie hat sich Geschlecht als transdisziplinäre Wissenskategorie transformiert und wer hat Einfluss darauf? Eine Podiumsdiskussion mit Cornelia Möser (Genderforscherin, Paris) und Frankfurter*innen aus dem queer-aktivistischen und wissenschaftlichen Umfeld.

KoZ 15.30h HOMO MUTANS, HOMO LUMINENS Queere Museumsführung, Treffpunkt vor Café KoZ. (auch 15., 16. September, 14h u. 16.30h)

In den 1970er Jahren kursierte in den Londoner Intellektuellenkreisen die Theorie einer gewissen Dr. Bach, nach der alle evolutionären Prozesse auf einem fundamentalen, unbewussten Drang basieren: dem Wunsch, das Geschlecht zu wechseln. Dr. Bachs kontroverse, exzentrische Thesen machten sie zur akademischen Außenseiterin und zugleich zur Grand Old Lady der britischen Gay Liberation Front. Homo Mutans, Homo Luminens bietet in einer Führung durch das Senckenberg-Naturmuseum Einblick in das unglaubliche Forscheleben und fragt: Wie, wann, wo und zu wem jemand sprechen muss, um Recht zu haben?

Mainz, Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, Am Kronberger Hof 6, 16-19 Uhr: Kolumbien 2018: Quo vadis? Zivile Konfliktbearbeitung nach dem Krieg. Referent: Marc-André Maukisch.

Sa 15.9.

Klapperfeld Was macht uns -wirklich sicher? Ein Toolkit zu -intersektionaler -transformativer -Gerechtigkeit jenseits von Gefängnis und -Polizei. 19:30 Uhr: Lesung und Diskussion mit -Melanie Brazzell. Veranstaltende: AK Knastkritik. Kinderbetreuung bitte bei knastkritik-ffm@-riseup.net anmelden.

So 16.9.

Klapperfeld Workshop zu transformative Justice . 11.00 bis 18.00 Uhr: Der Workshop wird veranstaltet vom AK Knastkritik in Kooperation mit Copwatch. Bitte unter knastkritik-ffm@riseup.net anmelden.

Mo 17.9.

ExZess Das Independent Cinema im Exzess zeigt um 20:30 in Anwesenheit des Regisseurs Martin Gerner „Generation Kunduz - der Krieg der Anderen“

GENERATION KUNDUZ erzählt die Geschichte von fünf jungen Afghanen: Mirwais, 10 Jahre und noch ein Kind, redet über Krieg und Frieden fast wie ein Erwachsener. Nazanin, eine Lokalreporterin, kämpft für Gleichberechtigung obwohl sie die Burka tragen muss. Hasib, Student mit Baseballmütze, träumt von freien und fairen Wahlen. Ghulam und Khatera drehen einen Spielfilm, mitten im bewaffneten Konflikt. Einblick in die Seelenlage einer jungen Generation, die zwischen Taliban und ausländischem Militär aufwächst und sich nach einer offenen Gesellschaft sehnt, einem arabischen Frühling am Hindukusch. Aber ständig ist ihr Aufbruch in Gefahr, gerät der Alltag zur Gratwanderung. Aus Normalität wird verstörende Wirklichkeit. Geschichten so bedrückend wie Mut machend.

Di 18.9.

Mainz, Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, Am Kronberger Hof 6, 18.30 Uhr: Eine Welt ohne Atomwaffen? Schritte zu einer nuklearen Abrüstung. Referentin: Xanthe Hall. Veranst.: Projektgruppe Zivile Konfliktbearbeitung Rhein-Main, DFG-VK Mainz, ICAN, IPPNW. www.dfg-vk-mainz.de

Mi 19.9.

medico international (Lindleystr. 15, Ffm-Osthafen) 19 Uhr. Was ist los auf dem Mittelmeer? Bedroht von der libyschen Küstenwache und kriminalisiert von der EU setzen die zivilen Seenotretter_innen ihre Arbeit fort. Was bedeutet die zunehmende Abwehr für ihre Arbeit? Wie gehen sie mit dem Druck von allen Seiten um? Es informieren und diskutieren: Aktivist_innen von Mission Lifeline und Sea-Watch. Moderation: noborder ffm. Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung Yallah?! Über die Balkanroute.

Sa 22.9.

Mainz (Bürogemeinschaft, Walpodenstr. 10) Gustav Landauer & Rudolf Rocker: Anarchisten gegen Nationalismus und Krieg. 13.30 Uhr: Gustav Landauers anarchistische Initiative zur Verhinderung bzw. Beendigung des 1. Weltkrieges; 16 Uhr: Proletarischer Stadtrundgang.

Rudolf Rocker in Mainz: Heimat eines Revolutionärs. Führung von Emmelie Öden; 18 Uhr: Pause; 20 Uhr: Mit Rudolf Rocker gegen völkisches Denken. Veranst. Gustav-Landauer-Denkmalinitiative, DFG-VK Mainz, FAU Frankfurt, RLS RLP. www.dfg-vk-mainz.de

Di 25.9.

Titania (Basaltstr 23, Frankfurt Bockenheim) 18:00 – Vom Frauen*streik zur 4in1-Perspektive? – Das Gute Leben für Alle als konkrete Utopie gemeinsam erkämpfen! Diskussionsveranstaltung mit Frigga Haug und dem Frauen*streikbündnis Berlin.

Mi 26.9.

Schlachthof 18:30 Die Identitäre „Bewegung“ – Gedankengut von vorgestern trifft auf Marketing von Heute. Eine Veranstaltung von Momentmal Wiesbaden!

Vortrag / Diskussion mit Fabian Jellonnek im KESSELHAUS

Die „Identitäre Bewegung“ will rechtsextreme Positionen in gesellschaftliche Diskurse tragen. Dabei trifft Gedankengut von Vorgestern auf Marketing von Heute: Die Identitäre „Bewegung“ ist mit ihrer Selbstinszenierung über Social Media sehr erfolgreich, obwohl sie eigentlich recht klein ist.

Fabian Jellonek beleuchtet die Geschichte der „Identitären Bewegung“ (IB), ihre ideologischen Hintergründe und Absichten sowie die Strukturen und Strategien der selbsternannten „Bewegung“. Trotz formalem Unvereinbarkeitsbeschluss von AfD und der IB bestehen – auch in Hessen und auch in Wiesbaden – engste personelle Überschneidungen zwischen AfD/Junge Alternative und der IB.

Studierendenhaus (Mertonstr. 26, Frankfurt) 19 Uhr, Vortrag: Eine Holistische Sicht auf den Klimawandel. Was bedeutet eigentlich ein Klimawandel der nicht mehr aufzuhalten ist? In seinem Vortrag geht Jan Umsonst auf unsere Emissionen und deren Aufnahmen durch die Ökosysteme ein. Er erläutert den dynamischen Verlauf der Temperaturerhöhung der letzten 100 Jahre und die zugrundeliegenden Mechanismen, sowie die Hitzerekorde, die überall auf der Welt in den letzten 2 Jahren gebrochen wurden. Wie weit waren die Veränderungen in der Arktis für die Extreme auf der Nordhalbkugel dieses Jahr verantwortlich? Er zeigt Projektionen für dieses Jahrhundert auf und erklärt den Kippschalter im Erdsystem, der im äquatorialen Pazifik liegt. Deutlich wird dabei, wie riskant unser Verhalten ist.

Brotfabrik 19.00 Uhr Politik im Foyer. Sonja Keil: Soziale Wirklichkeit und Geschichte des Wohnwagenstandplatzes Bonameser Straße in Frankfurt am Main

Sonja Keil gibt erstmalige wissenschaftliche Einblicke in eine alternative Lebensform: den Wohnwagenstandplatz Bonameser Straße in Frankfurt am Main, heute Wohngemeinschaft Bonameser Straße. Voller Empathie porträtiert sie die dort lebenden „ambulanten Gewerbetreibenden“: Schausteller, Zirkusangehörige und im Altstoffhandel Tätige.

Sa 29.9.

Klapperfeld Abschluss der Ausstellung. Ab 19.00 Uhr: Mit Lesung aus Gefängnisliteratur und Filmvorführung: »Omid ist mein Name – und der steht für Hoffnung« von Jaška Kocke

Di 2.10.

Hilde-Müller-Haus (Walluffer Platz 2, Wiesbaden) 18.30 Partei der ‚kleinen Leute‘ – Die AfD und die Soziale Fragen. Stefan Dietl wirft einen genaueren Blick darauf, welche Forderungen die AfD in der Wirtschafts- und Sozialpolitik eigentlich vertritt und welche verheerenden Auswirkungen deren Umsetzung hätte.

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