[politics]

Di 1.5.

Günthersburgpark Frankfurt 10.30 Uhr / Heraus zum 1.Mai: INTERNATIONALISTISCHER BLOCK auf der 1. Mai Demonstration in Frankfurt/Main

Mi 2.5.

DGB-Haus (Wilhelm-Leuschner-Straße 69, 60329 Frankfurt.) Diskussionsveranstaltung: Die EU in Zeiten von „America first!“: Das Konkurrenzprojekt „Europa“ in der Krise. Verantwortlicher: farbeROT. Referent: ein Redakteur der Zeitschrift GegenStandpunkt

Do 3.5.

KoZ 19 Uhr: Diskussion: Vom Studierendenhaus zum Offenen Haus der Kulturen

In zwei bis drei Jahren wird der AStA auf den IG-Farben-Campus ziehen. Dann soll das Studierendenhaus zum Offenen Haus der Kulturen werden. Wie lässt sich ein Übergang gestalten, der Bestehendes aufgreift und für die Zukunft weiterdenkt? Wie lässt sich ein interdisziplinäres Kulturzentrum erschaffen, das die basisdemokratische Tradition des Ortes fortführt und Stachel im Fleisch der kapitalistischen Stadt ist?

Mainz, (Bürogemeinschaft, Walpodenstr. 10): Franco A. – Nazis und Bundeswehr. Vortrag von Franz Nadler. 19.30 h. Veranst. DFG-VK Mainz, RLS RLP. www.dfg-vk-mainz.de

Sa 5.5.

Bockenheimer Depot 17 Uhr Imaginary University: Karl Marx, Lewis Carroll&Co. Happening

2018 feiern wir den Geburtstag von 1968 – ein ganzes Jahr lang. Normalerweise feiert man das ganze Jahr Nichtgeburtstage: jeden Tag, bis auf einen. Dieser eine Tag ist dieses Jahr der fünfte Mai: Dann wird Karl Marx 200 Jahre alt. 1968 haben die Frankfurter Studierenden zu seinen Ehren die Universität besetzt und in „Karl Marx Universität“ umbenannt. 2018 veranstaltet das Performance-Kollektiv andcompany&Co. ein Nichtgeburtstagshappening, das daran erinnert, dass Marx Das Kapital zur selben Zeit verfasst hat wie Lewis Carroll Alice in Wonderland.

Studihaus (Campus Bockenheim) 15 Uhr. Ausstellung „Kunst der Revolte / Revolte der Kunst“ Führung und Finnisage

Als Ort der Student*innenbewegung ist der Campus Bockenheim längst ins kollektive Gedächtnis eingegangen. Vergessen ist jedoch, dass er in den 60er Jahren auch Schauplatz einer ästhetischen Revolte war. Die Ausstellung beleuchtet 50 Jahre nach ‘68 die Wechselwirkungen zwischen künstlerischer Praxis und politischem Aktivismus. Mit dem Fokus auf die lokale Kunstszene und emanzipatorische Initiativen vor und nach 1968 widmet sie sich bislang weniger beachteten Akteuren der 68er-Bewegung(en) und bezieht Gegenwartskunst mit ein.

So 6.5.

Nirgendwo (Boppstr. 9, Mainz-Neustadt) 17 Uhr: Anarchistischer Freundeskreis. Der anarchistische Freundeskreis ist ein monatliches Beisammensein von allen anarchistisch Interessierten, um sich kennenzulernen, zu vernetzen, auszutauschen und zu engagieren – unverbindlich und frei.

Mo 7.5.

Sozialdezernat (Schillerstraße 20, Frankfurt) 17.30 Uhr – Kundgebung: Friede den Hütten! Solidarität mit den BewohnerInnen des leerstehenden Ferrogeländes im Gutleutviertel! Wohnraum statt Räumung!
Die Gefahr einer Räumung der BewohnerInnen des Brachgeländes im Frankfurter Gutleutviertel ist weiterhin akut.
Am Montag, den 30.4., wurden die etwa 30 BewohnerInnen von der Polizei geweckt und ihre Personalien aufgenommen. Der Polizeieinsatz wurde damit begründet, dass ihnen eine Strafanzeige wegen Hausfriedens- bruches und der Räumungsbeschluss zugestellt werden soll. Zuvor hatte das Unternehmen Ferro verlautbart, nicht zu räumen, bevor die BewohnerInnen eine alternative Unterkunft von der Stadt Frankfurt angeboten bekämen. Diese Aussage und der Polizeieinsatz von Montag stehen im Widerspruch zueinander. Wir gehen davon aus, dass die Leute geräumt werden sollen und das gleiche Verfahren wie bei der Räumung der vorherigen Brache im Gutleutviertel angewandt wird. Damals wurde der Ausbruch eines Feuers zum Anlass genommen.
Die gesamte Infrastruktur wurde bei der Räumung zerstört und das wenige Hab und Gut beschlagnahmt. Die meisten der damals geräumten BewohnerInnen haben ihre Sachen nicht zurück- bekommen. Sie selbst wurden vorübergehend in einer Notunterkunft untergebracht und haben erst nach Wochen für einen Monat Überbrückungsgeld erhalten. Danach wurden sie wieder ihrem Schicksal und der Straße überlassen. Die angebotene Hilfe bestand in einer Rückfahrkarte in ihr Heimatland. Da es sich nicht um deutsche StaatsbürgerInnen handelt, sondern um Menschen aus Osteuropa, überwiegend Roma, wird seitens der Sozialbehörden wieder mit nicht vorhandenen „Anspruchsvoraussetzungen” argumentiert. Das Menschenrecht auf eine menschenwürdige Unterkunft wird erneut ignoriert und mit Ausgrenzung statt mit Hilfe reagiert. Bisher wurden die Menschen auf der Brache sich selbst überlassen. Weder Ferro noch die Stadt haben dafür gesorgt, dass sie wenigstens Toiletten, Wasserversorgung und Müllentsorgung zur Verfügung gestellt be- kamen. Die Roma, die dort leben, versorgen und organisieren sich selbst. Sie haben keine andere Wahl. Wenn sie dort geräumt werden, suchen sie sich eine neue Brache.
Die Politik der Vertreibung muss endlich beendet werden. Sie bringt nur weiteres Elend. Wir fordern eine sofortige anständige Unterbringung der BewohnerInnen, bevor es zu einer Räumung kommt. Die ständige Angst der BewohnerInnen vor der Räumung mittels eines Polizeieinsatzes und der Zerstörung ihrer selbstgebauten Unterkünfte und Habseligkeiten ist unzumutbar.
Rücknahme der Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruchs!
Für ein Haus für Roma!
Solidarity City Frankfurt
Dieser Aufruf wird unterstützt vom Förderverein Roma e.V.

Di 8.5.

Römerberg Frankfurt 8. Mai – Tag der Befreiung – „Wer nicht feiert, hat verloren!“ 14 – 22 Uhr.
Zeitzeugengespräche, Diskussionen und Konzerte. Der 8. Mai stellt das Ende des Zweiten Weltkrieges dar und wird in vielen Ländern Europas als Gedenk- oder gesetzlicher Feiertag begangen. Immer mehr politische Akteure fordern dies auch für Deutschland. Zusammen mit der Bildungsstätte Anne Frank, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschist*innen (VVN BdA) und dem DGB Frankfurt organisiert DIE LINKE Fraktion im Römer dieses Open Air auf dem Römerberg, direkt vor dem Rathaus.
Musikalisch begleitet wird der Tag von SOOKEE, OFRIN, HOTEL OST, ROMAN KUPFERSCHMIDT ENSEMBLE.

Do 10.5.

Römerberg Frankfurt Lesung zum Gedenken an die NS-Bücherverbrennung vor 85 Jahren. 11 Uhr. Es werden Rezitationen, musikalische Beiträge und Redebeiträge dargeboten. Musikalisch wird das Gedenken begleitet durch Roman Kuperschmidt und Band sowie Almut Schwab von Klezmers Techter. Veranstalter: VVN-BdA

Mo 14.5.

ExZess Independent Cinema 20 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs „Der Gipfel – Performing G20“ Dokumentarfilm von Rasmus Gerlach. BRD 2018, 82 Minuten – im Anschluss Gespräch mit dem Filmemacher

Rasmus Gerlach wurde als jugendlicher Demonstrant schon mit dem stärksten Wasserwerfer beschossen und hat sich in seinem Film „Gefahrengebiete & andere Hamburgensien“ bereits intensiv mit Polizeigewalt auseinandergesetzt. Anfang Juli 2017 taucht er mit einem Team von fünf Kamera-Leuten tief in das Protest-Geschehen rund um den G20-Gipfel ein und dreht einen persönlichen Film. Auf den Straßen finden Protest-Performances als neue Form des Demonstrierens viel Anklang, doch die bunten Szenen werden bald von den Bildern der Gewalt-Eskalation überschattet. Das Filmprojekt holt die interessanten Momente der Aktionskunst auf den Demonstrationen wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zurück und entwirft ein komplexes Bild der Gipfel-Tage, die Hamburg weltberühmt machten.
Die Straßen-Performance „1000 Gestalten“ brachte durch lehmgeschminkte Gesichter friedlichen Protest zum Ausdruck. Der „Megafonchor“ machte mit Sprechkunst aus der Flüstertüte als Demo-Einlage auf sich aufmerksam. Es gab Trommel-Performances und auch Demonstranten, die als Schlümpfe verkleidet waren.
Die berühmteste Performance aber lieferte „Die Frau auf dem Panzer“ ab. Sie wurde, um ihre Performance zu beenden, sogar aus nächster Nähe von Polizisten mit Pfefferspray und Wasserwerfern beschossen. Diese sehr gut dokumentierte Aktion, die sich direkt vor dem Springer-Haus abspielte, wird zur Schlüsselszene. Hier vor dem Springer-Konzern begannen die Proteste der 68er vor 50 Jahren.

Mi 16.5.

IZ (Internationales Zentrum) Vortrag& VoKü 18.00 -20.00 Uhr: 4. Teil der Vortragsreihe „Unsere Erde - in Theorie, Beobachtungen und Projektionen“/ Thema: Die kalten Regionen im Wandel: Veränderungen in der Arktis, Antarktis und den Gletschern der mittleren Breiten

(Vorwissen zum Verständnis ist nicht erforderlich) / Redner: Jan Umsonst/ Veranstalter: Fluchtursachen Bekämpfen FFM

ExZess Independent Cinema 20 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs „Der Gipfel – Performing G20“ Dokumentarfilm von Rasmus Gerlach. BRD 2018, 82 Minuten – im Anschluss Gespräch mit dem Filmemacher

Do 17.5.

Café Kurzschlusz 18 Uhr: Diskussion zu strukturellem Rassimus. Aus der Reihe „Extremismus aus der Mitte“. Mit Vertreter*innen von Refugee Struggle For Freedom und Seawatch.

BDP Jugendgästeetage Frankfurt (Baumweg 10) Fachtagung 10-17Uhr

Junge Erwachsene mit Wirkung? Globales Lernen & Jugendpartizipation im Zeichen der SDGs II. Global nachhaltige Entwicklungsziele / SDGs

Zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele Sustainable Development Goals (SDGs) braucht es alle. Doch nicht alle werden gleichermaßen einbezogen. Vor allem die Bedarfe junger Erwachsener finden häufig kein Gehör. Braucht es dazu Bildungsangebote zur Mitwirkung junger Erwachsener oder junge Erwachsene mit Wirkung?

Der Fachtag regt zur Auseinandersetzung mit Angeboten des Globalen Lernens (GL) für die Zielgruppe junge Erwachsene an und trägt dazu bei, diese nicht nur als Adressat*innen, sondern vor allem als aktiv Gestaltende in den Lernprozess einzubeziehen. Dabei soll insbesondere ausgelotet werden, welche Anregungen das Globales Lernen für Gestaltungskompetenz und Subjektorientierung in unterschiedlichen Themenfeldern der Jugendbildung zu bieten hat. Der Fachtag führt die im letzten Jahr begonnene Auseinandersetzung mit „Jugend“ und dem Begriff der „Partizipation“ fort und möchte beides vertiefend diskutieren.

Nach dem einführenden Input von Dr. Thomas Schroedter, selbst lange tätig als Bildungsreferent, und anschließender Diskussion, bieten Kleingruppen die Gelegenheit zur peer to peer-Beratung und leitfragenorientierter Reflexion der partizipativen Bildungsprojekte, von inklusiver Bildung bis hin zu Engagmentsauszeichnungen, der Teilnehmer*innen und Kooperationspartner*innen gemeinsam mit jungen Erwachsenen. Außerdem möchten wir weiterdenken wie Jugendbildung im Sinne der Sustainable Development Goals aussehen könnte.

Veranstalter*innen: EPN Hessen in Kooperation mit Christoffel Blindenmission, Zentrum Ökumene der EKHN, Karl Kübel Stiftung, Islam Info-Service Frankfurt und der Frankfurter Jugendring

Anmeldung: Zur besseren Planung bitten wir um vorherige Anmeldung bis zum 04. Mai in der Geschäftsstelle des EPN Hessen e.V. unter: info@epn-hessen.de oder telefonisch 069 / 913 951 70.

Mi 23.5.

Infoladen Cronopios 19 Uhr „Asylrechtsverschärfungen“ Roland Grasshoff, Geschäftsführer des Initiativausschuss für Migrationspolitik in RLP, wird die wichtigsten Aslrechtsverschärfungen seit 2016 zusammenfassen. Außerdem wird er auf die Veränderungen eingehen, die durch den Koalitionsvertrag im Flüchtlingsrecht zu erwarten sind. Veranstalter*innen: Antira Mainz

Stern e.V. Antifa-Café: Filmvorfühung „Im inneren Kreis“ – 19 Uhr

Wir zeigen einen Film über den Fall der verdecken Ermittlung durch Iris P. in Hamburgs linker Szene. Danach wollen wir die Fragen diskutieren die sich auch der Film stellt:

Darf der Staat in die Privat- und Intimsphäre von Menschen eindringen?

Wie frei ist man, wenn es keinen Raum für Vertrauliches gibt?

Wann ist Demokratie durch Überwachung gefährdet?

Oetinger Villa / 18.30 Uhr / ISRAEL UND DIE GEGENWART DES ANTISEMITISMUS / Ringvorlesung

Fr 25.5.

Rhein-Main Frieden geht. Staffellauf gegen Rüstungsexport. DARMSTADT: 11 h: Friedensfest DA-Eberstadt-Süd, Stresemannstr. 1; 15.30 h: Kundgebung Ludwigsplatz; 18 h: Vortrag mit J. Grässlin. Hans-Böckler-Saal, DGB-Haus, Rheinstr. 50. NEU-ISENBURG: 17.15 h: Kundgebung Hugenottenhalle, Frankfurter Str. 152; 18 h: Demonstration zur Paulskirche. FRANKFURT: 19 h: Kundgebung Paulskirche. www.dfg-vk-hessen.de

Treffpunkt Rathaus Wiesbaden Antifaschistischer Stadtrundgang zu Stätten der Verfolgung und des Widerstandes im NS in Wiesbaden mit dem Historiker Axel Ulrich. 15- 17.30 Uhr. Anmeldung unter: wiesbaden@dgb.de

Sa 26.5.

Hülya-Platz (Ffm-Bockenheim) Hülya-Tag. Straßenfest mit Musik + Diskussionen. 11-18 Uhr

Am 29. Mai jährt sich zum 25. Mal der Brandanschlag von Solingen. Wie jedes Jahr wird es aus diesem Grund auch eine Kundgebung auf dem Hülya-Platz geben. Dieses Jahr wird die Kundgebung jedoch im Bündnis Frankfurt gegen Rassismus auf breitere Füße gestellt und findet am Samstag, 26. Mai statt: Ein Straßenfest mit Redebeiträgen, Musik, Diskussionsveranstaltungen und Ständen. Damit wollen wir auch ein deutliches Zeichen gegen den Rechtsruck in der Gesellschaft setzen.

So 27.5.

Stern e.V. „Stammtisch alternatives Wohnen“ – 14 Uhr

Gutenbergdenkmal (Gutenbergplatz Mainz) 14 Uhr: Proletarischer Stadtrundgang. Rudolf Rocker in Mainz

Rudolf Rocker, Buchbinder, Historiker und revolutionärer Gewerkschafter, ist ein Sohn der Stadt Mainz. Früh wandte er sich der Sozialdemokratie zu, doch gelangte bald an anarchistische Ideen und gehört damit wohl zu den ersten Anarchisten in Mainz. Auf dem Stadtrundgang werden Orte, die ihn beeinflussten und Wirkungsstätten seiner frühen Agitationsarbeit besucht.

Bitte meldet euch, wenn möglich, vorab für den Stadtrundgang an: mainz@syndikalismusforschung.info

Di 29.5.

Institut für urbane Perspektive (Geleitsstraße 78, Offenbach) 19:30 Uhr „Politik hinter Gittern?!“ - Lesung aus „Wege durch den Knast“ und anschließender Diskussion

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