[politics]

So 2.2.

Bahnhof Biblis 13 Uhr. CASTOR-Aktionstag in Biblis - CASTORTRANSPORTE STOPPEN!

Aktionstag zum anstehenden CASTOR-Transport nach Biblis

CASTOR-Alarm 2020! Für die Jahre 2020 bis 2024 sind vier CASTOR-Transporte geplant, bei denen hochradioaktiver Atommüll von einem Ort zum nächsten Ort verschoben werden soll, ohne dass es ein Konzept für eine endgültige Lagerung gibt und geben kann. Der erste davon nach Biblis, im ersten Halbjahr 2020. Wir treffen uns am Bahnhof, laufen von dort in Richtung Stichgleis zum AKW, wandern auf diesem außerhalb des Schienenbereichs der DB in Richtung AKW. Abfahrt für Darmstadt als Mitfahrgemeinschaften: Messplatz 12:00 - Infos: http://atomkraftendedarmstadt.blogsport.de/

Fr 7.2.

ExZess (7.2. bis 9.2.) Am Boden bleiben-“Auftakttreffen“ Beginn: Freitag 18 Uhr Ende: Sonntag 14 Uhr

Am Boden bleiben möchte dieses Jahr gemeinsam mit möglichst vielen regionalen Gruppen und Einzelpersonen in die Planung einer ungehorsamen Aktion einsteigen, um der Flugindustrie ordentlich auf die Pelle zu rücken! Ein wichtiger Bezugsrahmen dafür ist der Widerstand gegen den Bau des Terminal 3. Wir überlegen daher, in diesem Jahr Fraport und seine internationalen Machenschaften ins Visier zu nehmen. Damit wollen wir auf die globale Dimension der Klimakrise hinweisen und gleichzeitig an jahrzehntelange Proteste im Rhein-Main-Gebiet anknüpfen. Du hast Lust, mitzudiskutieren oder Dich aktiv bei uns einzubringen?

Komm gerne mit deiner Gruppe oder aber als Deli. Falls du noch keiner Gruppe angehörst, ist das Treffen die perfekte Gelegenheit, das zu ändern und eventuell ein Teil von Am Boden bleiben zu werden! :) Bei Fragen schreib uns gerne eine Mail an info@ambodenbleiben.de.

Community Space ffm (Niddastr. 57, Frankfurt) 18 Uhr Veranstaltung: Film und Diskussion. In dem Film „Les Sauteurs“ (Those who Jump) dokumentiert Abou Bakar Sidibé das Leben der flüchtenden Menschen, die auf dem Weg nach Europa in den Wäldern vor der spanischen Exklave Melilla festsitzen. Der Film thematisiert die alltägliche Gewalt der Grenzpolizei an den meterhohen Stacheldrahtzäunen der spanischen Exklaven Ceuta und Melilla ebenso wie die Hoffnung und die Widerständigkeit jener, die nicht aufgeben und für ihre Weiterreise kämpfen.
Nach der Filmvorführung werden wir mit Abou Bakar Sidibé über den Film, das europäische Grenzregime und die rassistischen Grenzen sprechen, die Ankommende auch im Alltag in Deutschland erleben. Die Veranstaltung wird in Englisch stattfinden.

Sa 15.2.

Bahnhofsvorplatz / Gießen Demo gegen Faschismus, Armut, Krieg und Krise. 11 Uhr
Aufruf: https://aragantifa.wordpress.com/

Mi 19.2.

ExZess Vortrag und Diskussion „ΑΛΛΗΛΕΓΓΥΗ ΣΤΗΣ ΚΑΤΑΛΗΨΕΙΣ - Solidarität mit den besetzten Häusern in Athen“ Zur aktuellen Situation der besetzten Häuser haben wir Genoss*innen aus Athen eingeladen um aus erster Hand über die Situation vor Ort zu berichten. Im Anschluss wird es Raum für Diskussion und Fragen geben.

Do 20.2.

Klapperfeld. Die Rheinmetall-Hauptversammlung stören! 19.00 Uhr: Am 5. Mai 2020 treffen sich die Aktionäre des größten deutschen Rüstungskonzerns in Berlin. Wir planen ihre Versammlung nachhaltig zu stören. Mit Waffen von Rheinmetall führen Länder wie die Türkei in Rojava oder Saudi-Arabien im Jemen ihre blutigen Kriege. Gegen die mörderischen Geschäfte des größten deutschen Rüstungskonzerns wollen wir aktiv werden. Auf der Veranstaltung erläutern wir, warum wir Waffenexporte und Rheinmetall in den Fokus unserer praktischen Kritik stellen, welche längerfristigen Perspektiven wir damit verbinden und welche konkreten Pläne wir bislang für den Tag der Aktionärsversammlung am 5. Mai haben. Mehr Infos unter: rheinmetall-hauptversammlung.org / rheinmetallentwaffnen.noblogs.org Veranstaltende: iL Frankfurt (radikallinks.org)

Osthafenforum im medico-Haus, Lindleystraße 15 (gegenüber Nr. 11), 60314 Frankfurt am Main. „Zukunft für alle – Gerecht. Ökologisch. Machbar“ - Vortrag und Gespräch mit Nina Treu (Konzeptwerk für Neue Ökonomie, Leipzig) im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Der utopische Raum“ der stiftung medico international. 19:00 Uhr.

Wie wollen wir in Zukunft leben? Wie können wir uns unsere Gesellschaft in 30 Jahren vorstellen? Und wie kommen wir dahin? Diesen Fragen stellt sich das Konzeptwerk Neue Ökonomie aktuell gemeinsam mit vielen Partner*innen in einem zweijährigen Prozess. 2019 wurden in 12 Zukunftswerkstätten mit insgesamt über 150 Vordenker*innen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen Vorschläge für eine progressive, solidarische und ökologische Zukunft erarbeitet. Die Ergebnisse werden hier vorgestellt und diskutiert.

Fr 21.2.

ExZess Vortrag „Gegen den Neoliberalismus – für die Menschheit“ 19 Uhr

Geschichte, Durchsetzung, Auswirkungen von und Widerstand gegen den Neoliberalismus

Wir stellen uns die Fragen: Wo kommt das her? Was bedeutet das konkret ? Wie wurde und wird das durchgesetzt ? Was hat das bisher bewirkt ?

Und natürlich: was gab und gibt es für Widerstände dagegen ?

Veranstalter*innen: Ya Basta Rhein-Main

Do 27.2.

Klapperfeld La santé en lutte – Bericht und Diskussion über Klassenkämpfe in Brüsseler Krankenhäusern. 19.30 Uhr.

In Belgien, wie in ganz Europa, stehen die Krankenhäuser unter dem Druck der kapitalistischen Rationalisierung und des Sparens. Doch in den belgischen Krankenhäusern regt sich in den letzten Monaten Widerstand. In einzelnen Krankenhäusern organisieren sich Pflegekräfte und andere Angestellte und kommen übergreifend in Organisationen wie der Brüsseler Plattform »La santé en lutte« (»Die Gesundheit im Kampf«) zusammen. An diesem Abend wird Stan, der als Krankenpfleger in einem Brüsseler Krankenhaus arbeitet, von den Versuchen der Basisorganisierung berichten. Veranstaltung auf Französisch mit Konsekutivübersetzung ins Deutsche. Veranstaltende: Antifa Kritik & Klassenkampf (akkffm.blogsport.de)

Fr 28.2.

Studierendenhaus Bockenheim Konferenz „Klima, Digitalisierung, Gewerkschaften & Arbeitskampf 4.0: Konferenz zu Systemwandel und Gewerkschaft“

Wir leben in einem Zeitalter gigantischer Umwälzungen und Angriffe auf unser Leben. Täglich und nahezu ungebremst schreitet die Zerstörung der Umwelt fort. Gleichzeitig erleben wir eine durch Digitalisierung und Technologiekonzerne getriebene Ökonomisierung aller Lebensbereiche.

Auf der Konferenz wollen wir gemeinsam mit Gewerkschafter*innen, Lohnabhängigen und Interessierten der Frage nachgehen, wie Gewerkschaften ein geeignetes Instrument sein können, eine kollektiv bestimmte, ökologische Produktion voranzutreiben. Entlang ausgewählter Branchen geht es um Handlungsoptionen in einem Prozess der Selbstermächtigung. Hierbei liegen uns solidarische Arbeitskämpfe am Herzen, die weit über aktuelle Tageskämpfe um mehr Lohn oder bessere Arbeitsbedingungen hinausgehen. Arbeitskampf 4.0 muss in ein antikapitalistisches Programm des Systemwandels eingebettet werden.

Das Konferenzprogramm mit den genauen Zeiten und Infos zu den Workshops und Referent*innen gibt es unter: unions4future.blogspot.com

Die Teilnahme ist frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Sa 29.2.

Studierendenhaus Bockenheim Konferenz „Klima, Digitalisierung, Gewerkschaften & Arbeitskampf 4.0: Konferenz zu Systemwandel und Gewerkschaft“ Infos unter https://unions4future.blogspot.com/. FAU (Freie ArbeiterInnen- und Arbeiter-Union)

Bockenheim Warte (Ffm-Bockenheim) 14 Uhr „Rebelión de la dignidad - Aufstand der Würde: für eine Internationale der Hoffnung & Solidarität“ - Demo des Internationalistischen Bündnis Frankfurt. Weltweit zeigen die Menschen Widerstand, kämpfen für ihre Rechte und tragen ihre Stimmen auf die Straße! Wir wollen gemeinsam ein buntes, lautes und vor allem solidarisches Zeichen mit allen emanzipatorischen Kämpfen wie in Rojava, Chile, Libanon, Kolumbien, Frankreich, Chiapas, Iran und anderswo setzen.

Osthafenforum (medico-Haus) (Lindleystraße 15, 60314 Frankfurt am Main) Workshoptag „UnsichtbArbeit - Perspektiven auf Migration und Arbeit im Kapitalismus“, 11-18 Uhr

Hungerlöhne, unbezahlte Überstunden, Rassismus am Arbeitsplatz und die ständige Angst, Job und Aufenthaltsstatus zu verlieren: So sieht die Realität vieler Migrant*innen und Geflüchteter aus, die in Frankfurt am Main leben und arbeiten. Wo früher sog. Gastarbeiter*innen all jene Arbeiten erledigen mussten, welche Angehörige der Mehrheitsgesellschaft nicht (mehr) übernehmen wollten, so arbeiten heute Menschen mit Migrations- und/oder Fluchtgeschichte unter prekären Bedingungen in den Küchen großer Firmen, im Reinigungs-Sektor oder im Baugewerbe. Nicht selten ist ihr Aufenthaltsstatus direkt oder indirekt an ihre Erwerbstätigkeit gekoppelt.

Gemeinsam wollen wir uns mit der Frage auseinandersetzen, welche Rolle migrantische Arbeit im Kapitalismus einnimmt und dabei etwas über die Lebensrealität(en) im Niedriglohnsektor beschäftigter Migrant*innen erfahren. Dabei wollen wir nicht über Betroffene sprechen, sondern mit und von ihnen lernen. Wir werden am Anfang eine Keynote von Serhat Karakayali hören, woraufhin Workshops von Johanna Neuhauser zu Theorien von Arbeit und Migration im Kapitalismus, von Marcus Balzereit zu Trauma und Ohnmacht - wie Ausschluss das psychische Wohlbefinden von Migrant*innen angreifen kann und in Kooperation mit Project Shelter zu Lebensrealität(en) migrantischer Arbeiter*innen in Frankfurt am Main. Weitere Infos findet ihr auf www.turnthecorner.de Für Kinderbetreuung und Essen wird gesorgt!

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