[politics]

Do 3.5.

»Faites votre jeu!« 19.30 Uhr // Veranstaltung zur Erinnerung an Günter Sare: Frankfurt, den 28. September 1985, 20.54 Uhr. Ein Mann liegt auf der Straße, überfahren von einem Wasserwerfer. Es ist der 36-jährige Günter Sare, Arbeiter und Vorstandsmitglied im ältesten Frankfurter Jugendzentrum, dem JUZ Bockenheim. Über seinem Körper schlagen Polizisten auf einen zu Hilfe eilenden Jugendlichen ein. Günter Sare hatte gegen eine Veranstaltung der NPD demonstriert. Wenige Stunden später, erlag er seinen Verletzungen. Aktivist_innen berichten über den Tod von Günter Sare und die nachfolgenden Ereignisse. Eine umfassende Dokumentation zum Tode von Günter Sare findet ihr hier: http://www.antifa-frankfurt.org/Sare/sare-dokumentation.html

Fr 4.5.

ExZess ab 19 Uhr: „Die Radikale Linke und die Mai-Blockaden“ Perspektiven-Erwartungen-Fragen Vom 16. - 19. Mai finden in Frankfurt a. M. mehrere Aktionstage unter dem Motto Blockupy statt. Mit vielfältigen Aktionsformen sollen in diesen Tagen die Proteste gegen die momentane Krisenpolitik in eines der Zentren des autoritären Krisenmanagements getragen werden. Wir möchten an diesem Abend diskutieren, inwiefern die momentanen Proteste die Möglichkeit bieten, die Frage nach Alternativen zur herrschenden, kapitalistischen Ordnung der Dinge, zu stellen. Inwieweit sind solche Großereignisse wie Blockupy in der Lage an die verschiedenen, alltäglich statt findenden sozialen Kämpfe anzuschließen?

Mo 7.5.

Café Awake, Mainz, Steingasse 24, 19 h: Auswirkungen von Rüstungsexporten im südlichen Afrika, mit Emanuel Matondo (Journalist und Aktivist aus Angola), im Rahmen der Aktionswoche „Gemeinsam gegen den Export von Terror und Gewalt made in Germany!“ - Aktion Aufschrei. www.dfg-vk-mainz.de

Di 8.5.

Universität Mainz, Senatssaal, NatFak 7. Stock, Becherweg 21, 18 h: Podiumsdiskussion zum Thema Rüstungsexporte mit Fabian Sieber (Rüstungsinformationsbüro Freiburg), Claus Warnken (Ministerialrat Bundeswirtschaftsministerium), Peter Strutinsky (Friedensratschlag), im Rahmen der Aktionswoche „Gemeinsam gegen den Export von Terror und Gewalt made in Germany!“ - Aktion Aufschrei. www.dfg-vk-mainz.de

DGB-Gewerkschaftshaus (Wilhelm-Leuschner-Str.69-77, Ffm) im Willi-Richter-Saal, ab 18 Uhr. Resistance-Film und Gespräch: Aus Anlass des 67. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus zeigen der DGB Frankfurt und die Gingold-Erinnerungsinitiative in einer gemeinsamen Veranstaltung „Frankreichs fremde Patrioten – Deutsche in der Resistance“. Im Anschluss daran findet ein Gespräch statt. Der Film von Frank Gutermuth und Wolfgang Schön erzählt die Geschichte von Peter Gingold, Kurt Hälker, Hans Heisel, Gerhard Leo und Henriette Dreifuss, die als deutsche Antifaschisten in der französischen Widerstandsbewegung Resistance gegen den deutschen Faschismus kämpften. Bei dem vorgesehenen Gespräch soll mit Mitgliedern von Jugendverbänden auch darüber gesprochen werden, was junge Menschen von einer zeitgemäßen Erinnerungsarbeit erwarten, welche Vorstellungen und Interessen sie haben. Voraussichtlich wird dabei auch einer der im Film porträtierten Widerstandskämpfer, nämlich Hans Heisel, der heute 90jährig in Frankfurt am Main lebt, anwesend sein.

Mi 9.5.

Universität Mainz, Kulturcafé, Becherweg 5, 19 h: Film „Micmacs“ zum Thema Rüstunsgexporte, im Rahmen der Aktionswoche „Gemeinsam gegen den Export von Terror und Gewalt made in Germany!“ - Aktion Aufschrei. www.dfg-vk-mainz.de

»Faites votre jeu!« 19.30 Uhr // »But who protects us from you? Zur Kritik der Polizei«, Vortrag und Diskussion von und mit Daniel Loick, Goethe-Uni Frankfurt: Im Laufe von politischen Demonstrationen kommt es häufig zur Konfrontation mit der Polizei. In dem Vortrag soll es um die Frage gehen, inwiefern es eine grundsätzliche Kritik an der Institution der Polizei geben kann, ob eine Gesellschaft ganz ohne Polizei und staatliche Gewalt vorstellbar ist und wie Konflikte vielleicht auf andere Weise geregelt werden können. Es werden theoretische Kritik-Perspektiven vorgestellt und mit den TeilnehmerInnen diskutiert.

Do 10.5.

Mainz, Treffpunkt vor der Kirche der KHG, Saarstr. 20: Kreativer Aktionsworkshop zum Thema Rüstungsexporte, im Rahmen der Aktionswoche „Gemeinsam gegen den Export von Terror und Gewalt made in Germany!“ - Aktion Aufschrei. www.dfg-vk-mainz.de

Café Filsbach (J6, 1-2 (am Swanseaplatz), 68159 Mannheim) „Arbeit für den Herrn? Die Kirche als Arbeitgeber“ Vortrag 19:30 Uhr

Fr 11.5.

Katholische Kirchengemeinde St. Gallus, Frankfurt, Mainzer Landstr. 299, 16-19 h. Nigeria: Auf dem Weg zum Religionskrieg? Mit Bischof Matthew Kukah, Nigeria. Veranst. Projektgruppe Zivile Konfliktbearbeitung Rhein-Main. www.dfg-vk-hessen.de

Sabot Wiesbaden Kleidertauschparty ab 16 Uhr. UFFBASSE Darmstadt – die etwas andere Fraktion, 18.30 Uhr (Mitveranstalter: RASH Sektion Wiesbaden). Veranstaltungen im Rahmen der alternativen Kulturtage Wiesbaden

Sa 12.5.

Sabot Wiesbaden Kommunismus. Kleine Geschichte, wie endlich alles anders wird, 16 Uhr (Antifaschistische Initiative Mainz_Wiesbaden). Veranstaltung im Rahmen der alternativen Kulturtage Wiesbaden

So 13.5.

Sabot Wiesbaden Styles and Codes ab 16 Uhr (Netzwerk für Demokratie und Courage). Veranstaltung im Rahmen der alternativen Kulturtage Wiesbaden

Mo 14.5.

ExZess „Nichts Sehen – Nichts Hören – Nichts Sagen“ Freies Denken unter Strafe – Pressefreiheit in der Türkei. Der internationale PEN-Club beziffert die Zahl der inhaftierten JournalistInnen und SchriftstellerInnen auf über 110, mehr als in jedem anderen Land der Welt. Der freie Journalist Necati Abay aus Istanbul berichtet über die aktuelle Situation von JournalistInnen in der Türkei. 19:30 Uhr

Di 15.5.

Lomo, Mainz, Ballplatz 2, 19.30 h: Lesung mit Parastou Forouhar: Das Land, in dem meine Eltern umgebracht wurden – Liebeserklärung an den Iran. Veranst.: Iranisches Kulturzentrum, unterstützt von attac Campus, DFG-VK Mainz, Linkswärts.

I.G.Farben-Haus (Grüneburgplatz 1, Ffm), Casino Raum 1.811, ab 20 Uhr, „Quälbarer Leib – Adornos kategorischer Imperativ nach Auschwitz und die Kunst“, Buchpräsentation mit Gerhard Scheit.

Mi 23.5.

ExZess 20 Uhr Veranstaltung "Deutsche Entwicklungszusammenarbeit im Süden Mexikos.
Biopiraterie und Aufrüstung der Polizei" In der Veranstaltung wird aufgezeigt, was die privatisierte Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit unter Entwicklungspolitik versteht, wie sie durchgeführt wird und was sie für die BewohnerInnen des Lakandonischen Urwaldes, u.a. die Zapatistas bedeutet.
Die traditionellen HeilerInnen und Hebammen aus Chiapas haben uns gebeten, das Projekt der GIZ in Chiapas/Mexiko verhindern zu helfen. Veranstalterin: Ya Basta Frankfurt

Do 24.5.

AK44 Giessen Vortrag und Diskussion 20Uhr Angriff von Rechtsaußen - Wie Neonazis den Fußball missbrauchen. Referent: Ronny Blaschke

So 27.5.

»Faites votre jeu!« 13.30 – 18 Uhr // »Von Mietshäusern & emanzipatorischen Lebensentwürfen – ein Workshoptag für Hausprojekte in Gründung«: Das Private ist bekanntermaßen auch politisch und da Zumutungen normierter-normierender Lebensführung nur schwer beizukommen ist, gibt es dieses Vernetzungstreffen. Leute, die gerade dabei sind Hausprojekte in FFM zu gründen, lernen sich und ihre Ideen für einen emanzipatorischeren Wohn-Alltag kennen. Ziel ist es vorhandenes organisatorisches, finanzielles, rechtliches, städtepolitisches, ... Wissen zusammenzuschmeißen und offene Fragen gemeinsam zu klären. Dafür werden auch Menschen da sein, die bereits Erfahrungen mit Hausprojekten gesammelt haben. Daneben wäre zu diskutieren, an welchen Stellen ein weiteres koordiniertes Vorgehen Sinn macht, damit es bald vor linken Hausprojekten nur so wimmelt. Bringt süße-salzig-saure Backwaren - Kaffee & Tee besorgen wir

Di 29.5.

DGB-Haus Mainz, Kaiserstr. 26-30, 19 h: Ägyptischer Frühling – Zwischen Revolution und Militärherrschaft. Veranst. mit dem Militärkritiker Maikel Nabil Sanad und seinem Bruder Mark Sanad. Veranst. attac Mainz, DFG-VK Mainz, Fachbereich Frieden im Zentrum Ökumene der EKHN, Linkswärts, Pax Christi Bistumsstelle Mainz. www.dfg-vk-mainz.de

Mi 30.5.

ExZess Info- und Mobilisierungsveranstaltung für das bundesweite Antifa- Camp in Dortmund vom 24.8.-2.9.2012. Beginn: 20.30 Uhr. Mehr Infos zum Camp unter: www.antifacamp.org

Do 31.5.

wildwest (Alphornstr. 38, Mannheim) ab 20 Uhr: WWSUWWW. Nach dem Vorgeplänkel nun der offizielle Auftakt der Veranstaltungsreihe mit dem Klassiker „Werwirsindundwaswirwollen“. Was heißt dieses lustige UBaLuMa, wer ist das und warum wollen wir der FAU (Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union) beitreten? Und wer ist das nun wieder?

vorschau

Sa 2.6.

Frankfurt Hauptbahnhof 13 Uhr Demonstration: Aufklärung, immernoch! In Gedenken an Christy Schwundeck
Demonstration in Gedenken an Christy Schwundeck, einer Schwarzen Frau, die vor einem Jahr von der Polizei im Jobcenter Gallus erschossen wurde.Für die restlose Aufklärung des Tathergangs vom 19.Mai 2011! Für die Wiederaufnahme der Ermittlungen gegen die schießende Polizistin!
Für eine Ende der rassistischen Angriffe auf die Schwarze Community!
initiative-christy-schwundeck.blogspot.de

zum Seitenanfang