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Erster Frankfurter Frühjahrsputz.

Ende Mai findet Frankfurts erstes Putzfilmfestival statt, mit dem wir sichtbar machen wollen, was sonst unsichtbar bleibt. Denn ob als Lohnarbeit oder zuhause: Geputzt wird dann, wenn es niemand sieht. Wer putzt, tut dies in der Regel schlecht entlohnt und findet wenig Anerkennung und in der eigenen Wohnung wird das Putzen gar nicht bezahlt. Gesellschaftlich wertvolle Arbeit wird zur "Drecksarbeit". Und was doch Aufgabe aller wäre, nämlich sich wohnlich in der Welt einzurichten, wird vor allem auf Frauen*, Migrantinnen* und Migranten* ausgelagert. Im Putzen verdichten sich Geschlechter-, Migrations- und Klassenverhältnisse. Das Putzen sichtbar machen heißt die herrschaftliche Struktur der Verhältnisse sichtbar machen. An drei Frühlingstagen zeigen wir im ExZess Filme, die sich mit dem Putzen beschäftigen. Mal lustig, mal ernst, in Spielfilm, Dokumentation und Experiment, von 1907 bis 2017. Mit Gästen aus der Reinigung, der feministischen, gewerkschaftlichen und antirassistischen Praxis sowie der Wissenschaft sprechen wir über Arbeitsbedingungen, filmische Darstellungen und Strategien der Emanzipation. Beim Frühstück und Barabend mit Putzmusik möchten wir reden, lachen und tanzen.
Vorwäsche: 03.05.2018,
19 Uhr, Pupille im Studierendenhaus

Festival: 25. – 27.05.2018 ExZess
https://putzfilmfestival.de/

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Petition zur Unterstützung vom Haus Mainusch

Wie Ihr vielleicht wisst, steht das Kulturzentrum Haus Mainusch in Mainz vor einer existenziellen Bedrohung. Die Unileitunghat den Mietvertrag nicht verlängert und die Duldung für das Haus auf dem Uni-Campus läuft Ende Juni aus. Wir finden das höchst problematisch, weil wir finden, dass selbstorganisierte Zentren und Freiräume die Stadt bereichern und unbedingt erhalten bleiben sollten. Daher haben wir nun eine Petition gestartet und hoffen auf rege Unterstützung.
Petition auf Change.org

Mehr Infos auf
http://haus-mainusch.de/news/
http://facebook.com/haus.mainusch/