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NEWS

MAI 2008



30. bis 31. mai

[KoZ | uni-campus bockenheim | frankfurt]

DEUTSCHE NORMALITÄTSEUPHORIE

zur kritik des nationalismus in sport & popkultur



"Zwei Jahre sind seit der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland vergangen - seit dem Zeitpunkt also, so waren sich die Deutschen und ihre Kommentatoren einig, an dem endlich unverkrampft der weltoffene Partypatriotismus der Deutschen die Schatten der Vergangenheit überwand. Ein langer publizistischer Vorlauf begleitete den Weg zur WM und allerorten war vom guten Patriotismus, vom kosmopolitischen Projekt Europa oder der weltoffenen Berliner Republik zu lesen. Endlich Normal im Europa der Vaterländer. [...] Das nächste Fußballgroßereignis steht unmittelbar bevor. Ein Anlass, nicht nur um die Auswüchse des Sommers 2006 zu reflektieren. Im Mittelpunkt steht die Frage nach der Transformation des durch Popkultur und Sport-Event hindurch ausgedrückten Nationalismus. In der ausgelassenen Teilhabe der Deutschland-Fans am weltoffenen Kollektiv, hinter der Nation als neuem Unterhaltungs-Format verbirgt sich die Unterordnung der abgeschlagenen Einzelnen unter die Aufwertung im Ganzen - alles fürs Team. Kritik des Nationalismus in Sport und Popkultur bedeutet Kritik an deutscher Normalität, an der Allgegenwart nationaler Identifikation. [...]"

Referent_innen: Dieter Bott, Sonja Witte, Martin Büsser, Benjamin Ortmeyer, Sebastian Lutz, Benny Fuchs, Daniel Keil

>> tagungsprogramm...

samstag, 10. mai

[23:00 | ivi | kettenhofweg 130 | frankfurt]

HAPPY BIRTHDAY ISRAEL

60th anniversary - we celebrate



zum quadrat [däng däng]
anne anderson & lars [techno]



APRIL 2008



14. bis 26. april

[ivi | kettenhofweg 130 | frankfurt]

APPROPRIATE SIXTY EIGHT

7. Frankfurter GegenUni


"Nach 40 Jahren wird abgerechnet mit 1968 - dem Jahr, in dem sich offenbar außerirdische Kommunistennazis aufgemacht haben, das Land mit sinnlosem Terror zu überziehen. Ein Anfang dieser neuen deutschen Geschichtsschreibung lässt sich nur schwer lokalisieren, liegt irgendwo zwischen Wende und Walser, zwischen Jugoslawien und Sommermärchen, zwischen rot und grün und Guido Knopp. Zum Startschuss für die aktuellen Debatten wurde Götz Alys Gleichsetzung der 68er mit den Nazis gemacht, und ein Ende ist nicht absehbar: Zu den abenteuerlichen Forschungsergebnissen gesellen sich die subjektiven Erlebnisberichte derer, die "dabei" waren. [...]"

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samstag, 12. april

[16:00 | bornheim-mitte | frankfurt]

KEINE FREUNDE - KEINE HELFER

Demonstration gegen Polizeigewalt

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FEBRUAR 2008


dresden 13. - 16. februar

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samstag, 9. februar

[studierendenhaus | uni-campus | frankfurt]

NO WAY OUT? (forts.)

"Aspekte der Wertkritik: Zeit, Arbeit und gesellschaftliche Herrschaft. Eine neue Interpretation der kritischen Theorie von Marx"

Diskussionsveranstaltung mit Moishe Postone (Chicago)

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september 2008


ankündigung:

sinistra! radikale linke fusioniert mit der gruppe antagonistische assoziation zu: sinistra! antagonistische assoziation (neues hierzu ab mitte oktober hier)



april 2008

neues von S.O.S:

=> "Rödelheimer Insel fällt kampflos an den Mossad"
(Blogbericht von einer Veranstaltung ewiggestriger Antiimperialist_innen)

=> "Rödelheim ist überall"
(von: Anti Leftist Cocaine Communists, hier gespiegelt)

=> Keine Kriegshetze und kein Rassismus am 10. Mai im KOZ!
(Rödelheimer Antisemit_innen rufen zur Verhinderung einer Iran-Veranstaltung auf)



dezember 2007


hinweis auf den sinistra-artikel "der hauptfeind ist deutschland" in der neuen phase2:

"[...] Dagegen steht eine radikale linke Position, die sowohl die Interessen der intervenierenden Staaten als auch den politisch-sozialen Zustand der Interventionszonen reflektiert, noch aus. In diesem Zusammenhang plädiert die Frankfurter Gruppe sinistra! radikale linke dafür, die Grundlagen der Positionierung in der Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Verhältnissen hierzulande zu bestimmen. In Anlehnung an das Diktum Karl Liebknechts stellen sie fest: "Der Hauptfeind ist Deutschland." Erst vor diesem Hintergrund lassen sich Diskussionen um eine adäquate Positionierung, Strategie und politische Praxis führen. Die Kritik am Antiamerikanismus der deutschen Friedensbewegung und ihrer antiimperialistischen FreundInnen dürfe nicht dazu führen, sich im Umkehrschluss zu gerieren, als bestünde ein linksradikaler Einfluss auf die Gestaltung der Weltpolitik. Die Identifikation "deutscher" Elemente in den islamistischen Regimen und Bewegungen bewirke so letztlich nur eine Stärkung des deutschen Relativierungsdiskurses, indem sie diesen noch von linker Seite legitimiere. Insofern fordert sinistra! radikale linke, die Interventionszonen der Linken auf die deutsche Gesellschaft als den politischen Raum zu beschränken, der von der eigenen politischen Praxis vielleicht noch erreicht werden kann. [...]"




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