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portas
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 01. Oktober 2003 - 03:05 Uhr: | |
Wolfgang Pohrt ist tot Der bekannte, ehemalige Gesellschaftskritiker und Journalist Wolfgang Pohrt ist heute Abend im Alter von 57 in Berlin im Veranstaltungszentrum Tempodrom an seinem eigenen Wort-Müll erstickt. Pohrt war Anfang der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts im vorigen Jahrtausend – um anzuzeigen, wie weit weg diese Zeit für den toten Pohrt heute Abend erschien - bekannt geworden mit Texten über „Die Wiedergeburt der Nation“ und „Von der Endlösung zu ihrer Alternative“. Mit diesen Texten war Pohrt einer der Wegbereiter der antideutschen Linken in der BRD. Pohrt hatte auf der Veranstaltung des Berliner Bündnisses gegen Antizionismus und Antisemitismus zusammen mit Henryk M. Broder über Deutschland 13 Jahre nach der sog. Wiedervereinigung sprechen sollen. Dabei hatte Pohrt noch zu Beginn ein paar wenige Lacher auf seiner Seite, als er meinte, er hätte seinerzeit eigentlich lieber einen Nachruf auf Fischer oder Scharping verfasst. Jetzt also ein Nachruf auf den un-erhörten Nachrufer selbst. So ist das Leben. Pohrt rülpste zuerst – en passant – ein bonmot heraus: demnach sei der antisemitisch-islamistische Massenmord im World Trade Center von New York ein „Kollateralschaden“ gewesen, ein quasi Rülpser der Geschichte 2 ½ Jahre nach der Bombardierung Jugoslawiens durch die Nato resp. die USA als ‚Hauptverantwortlichen‘. Bin Laden und al Quaida schockierten ihn nicht im mindesten. Schlimmer findet er, dass türkische Kinder/Jugendliche in Stuttgart mitunter „Eintritt [von Deutschen]verlangten, um auf den Spielplatz zu gelangen“. Dieser ganze „Ausländerhaß“ sei von der rot-grünen Bundesregieurng „hochgepuscht worden“, so Pohrt, promovierter Marxist. Was er von der Friedensbewegung und ihrer volksgemeinschaftlichen Dimension Anfang diesen Jahres halte wurde er gefragt. „Welche Bewegung, welche Demonstration?“ „Ich weiß nicht wovon sie reden“. Nachdem also geklärt war, dass „Pohrt“ neben dem Denken auch das „Zeitungslesen eingestellt hat“(Broder) konnte Pohrt die mehreren Hundert Anwesenden mit der Irrelevanz eines Antisemiten Möllemann oder Walser überraschen. Das anitsemitische Flugblatt, ca. 5 Million Exemplare(!), kannte er nicht und hat es nie gelesen. „Rechtsradikalen“ Antisemitismus vorzuwerfen, wenn sie „Synagogen angreifen“ ist doch völlig einseitig, so Pohrt. „Diese Jugendlichen“ wollen vielleicht „nur die Bundesrepublik treffen“. Das sei alles nicht so eindeutig mit dem Antisemitismus und sowieso überhaupt nichts „spezfisch deutsches“. Schaut doch nach „Belgien“. Pohrt lehnt es ab, schon „Kindern den Holocaust einzubläuen (!)“. „Es muß auch mal Schluß sein“ sagte er und meinte die Erinnerung an Auschwitz. Geschichte sei Geschichte. Auch ein Zwischenrufer „typisch links“, „Renegat, elender“, “Schlimmer als Walser“ konnte ihn überhaupt nicht irritieren und auch die beiden ModeratorInnen unternahmen nichts, um Pohrt vor dem drohenden Erstickungstod zu bewahren. Doch viel schlimmer als diese Selbst-Demontage war sein Angriff auf Broder: „Was machst du denn ohne Antisemiten, was schreibst du dann“? wollte der linke, nichtjüdische Deutsche wissen. Broder, innerlich wohl konsterniert aber nach außen cool und freundlich ob solchen Ressentiments, meinte „da fallen mir auch noch andere ein, über die ich schreiben kann“. Das war wirklich eine starke Leistung von Broder, er hätte nämlich Pohrt auch einfach als das bezeichnen können, als das er sich mit solch einer Bemerkung outete: als ganz normalen deutschen Antisemit. Auch die Geschichte mit einem toten Jungen in Ostdeutschland [Sebnitz] sei eine „Zeitungsente“ gewesen, ehe Broder auf die rechtsextreme Virulenz in dieser Gegend zurecht verwies. Überhaupt überzeugte Broder mit zeitgeschichtlichem und auch literaturgeschichtlichem Wissen, noch dazu sprach Broder frei, entgegen Pohrt hatte Broder auf eine „spontaneistische“ Veranstaltung spekuliert. Doch die ModeratorInnen waren nicht nur nicht spontan, sie waren auch peinlich schlecht vorbereitet, noch nicht einmal auf die Tatsache, dass Pohrt keine Informationen, die er nicht schon weiß (also fast alles Ereignisse) mehr aufnimmt und weder regelmässig TV schaut, noch Radio hört (entgegen Broder !) und schon gar keine Literatur zu sich nimmt, von analytischen Texten wie Büchern über „The Final Insult“ oder der Berliner Insulaner aus den Bahamas ganz zu schweigen waren die „jungen naiven Leute“(Broder) vom BGAA vorbereitet gewesen. Dass beim Massenmord im WTC etwas „gedreht worden sein könnte“, sei doch „offenbar“ so Pohrt. Broder wußte solche Wort-Müll-Tiraden faktenreich zu kontern und verwies auf den Antisemiten Wisniewski und auf von Bülow. Der promovierte Marxist Pohrt konnte sich an „keine deutsche Spezifik“ erinnern und will Auschwitz „Geschichte sein lassen“ – „alles wird mal Geschichte“...Doch daraus wird der Jude Broder bestimmt wieder eine – gut bezahlte – Geschichte machen. |
moet et chandon
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 01. Oktober 2003 - 07:33 Uhr: | |
kill your idols |
Doppeldorsch!!
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 01. Oktober 2003 - 12:23 Uhr: | |
Broders Antikommunismus kannst Du ruhig auch mal erwähnen. Der hat im übrigen keine Kritik des Antisemitismus drauf, allenfalls ein "Gefühl"(!) für deutschen Rassismus und Antisemitismus. Aber wie gesagt, keine Erklärung dafür. Deutschland findet Broder doch auch ganz toll. Das hat er auf der Veranstaltung auch gesagt. Das BGAA ist wirklich DIE antideutsche Regression schlechthin. Wer bei solchen Podiumstypen nicht die Veranstaltung beendet, bzw. wirksam intervenieren kann, ist nur erbärmlich. Das Publikum war bis auf löbliche Ausnahmen wohl auch nicht in der Lage, den ganzen Gruselstreifen abzuschalten!! |
Pohrtomat
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 01. Oktober 2003 - 15:30 Uhr: | |
Du hättest aber wenigstens darauf hinweisen können, daß Pohrt zwei Essentials der avancierteren radikalen Linken verteidigt hat: 1.) die Ablehnung des NATO-Einsatzes gegen Jugoslawien und 2.) die Verteidigung Israels gegen gesamteuropäische Hetze und Palästinabegeisterung. An dem Punkt, da Pohrt und Broder in eine Diskussion über das (angebliche) Massaker von Srebenica einsteigen wollten, haben die Moderatoren unterbrochen. DAS war schwach. |
Arthur Harris
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 01. Oktober 2003 - 17:37 Uhr: | |
Hat Pohrt nicht mal - zu recht - gesagt, dass die Solidarität mit Israel, also einem ganzen bürgerlichen Staat größenwahnsinnig ist? DA hatte er auf jeden Fall recht. |
diabolik
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 01. Oktober 2003 - 17:45 Uhr: | |
Der eingestellte Bericht zeigt nur aufs Neue, dass die "Antideutschen" immer mehr Gefahr laufen, zum Sammelbecken eines neuen, stockbetroffenen linken Moralismus geworden ist, den man an der linken Szene immer schon so gehasst hat. Pohrt hat sich, was alle, die seine letzten Texte in der Konkret gelesen haben, nicht wundern durfte, tatsächlich selbst demontiert. Der gemeine antideutsche Moralisierer wie er in dem Verfasser des obigen Textes exemplarisch auftritt, besitzt aber die Unfrorenheit, aus Pohrts Bemerkung, dass Broder (als Autor des deutschen Schmierblattes Spiegel)mit Kritik des Antisemitismus sein Geld verdient, schlusszufolgern, dass Pohrt ein normaler deutscher Antisemit sei. Erbärmlicher geht es nimmer. Broder hatte zwar in Punkto Kritik des Antisemitismus in Deutschland gegen Pohrt recht. Ansonsten ist er aber mit Deutschland zufrieden - zivilgesellschaftliches Einverständnis par excellence. Wenn antideutschen Schreihälse, die Pohrt in stalinistischer "Verrat" vorwerfen und ihm vorwerfen, er habe sich von Gesellschaftskritik verabschiedet, gegen Broder nichts mehr einzuwenden haben, dann ist "antideutsch" tatsächlich zum label für die auf radikal getrimmte linke Variante der Zivilgesellschaft geworden, die an den Verhältnissen nur noch den Antisemitismus kritisiert, ansonsten alles wunderbar findet.
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Henry Morgenthau
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 01. Oktober 2003 - 17:46 Uhr: | |
"Du hättest aber wenigstens darauf hinweisen können, daß Pohrt zwei Essentials der avancierteren radikalen Linken verteidigt hat: 1.) die Ablehnung des NATO-Einsatzes gegen Jugoslawien" Avanciert? Werner Pirker and friends haben den Krieg auch abgelehnt. SO einfach ist die Welt nicht, Pohrtomat. |
Theodor
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 01. Oktober 2003 - 18:16 Uhr: | |
sollte das tatsächlich so abgelaufen sein, wie in dem bericht geschildert, ist die selbstdemontage porths wirklich perfekt. dass broder ein linksliberaler bürgerlicher journalist ist: geschenkt. das war er aber - im unterschied zu porth - irgendwie schon immer. ich denke, dass man broder trotzdem zu einer veranstaltung einladen kann, die sich mit dem deutschen antisemitismus beschäftigt. dazu wenigstens hat er einiges zu sagen. was porth betrifft, so scheint dieser allerdings zu keinem thema mehr etwas relevantes beitragen zu können. da würde ich zwar nicht "verrat" schreien aber schade finden kann man das doch trotzdem. wie es zu beurteilen ist, dass mit porth nach elsässer und wertmüller (& friends) nun ein weiterer antideutscher "säulenheiliger" umgekippt ist, wäre aber vielleicht auch eine spannende frage. vielleicht ist es ja einfach die in der gesamten linken verbreitete frustration über die eigene ohnmacht, die so manchen schlauen menschen zur gnadenlosen selbstzerstörung des eigenen intellekts treibt? |
Borstel
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 01. Oktober 2003 - 19:49 Uhr: | |
"vielleicht ist es ja einfach die in der gesamten linken verbreitete frustration über die eigene ohnmacht, die so manchen schlauen menschen zur gnadenlosen selbstzerstörung des eigenen intellekts treibt?" Ich würde echt behaupten, dass das in den Anfängen der antideutschen (nicht antinationalen!!) Intervention schon schlummerte, in dem die NS-Vergesellschaftung und die Definitionshoheit darüber schon zum zentralen Ausgangspunkt gemacht wurde. Im übrigen ist Broder mal zwar eine erfrischende Unterhaltung, aber zu einer Kritik an Deutschland und einer Erklärung des Antisemitismus taugt er einfach nix. Das wusste das BGAA auch...bleibt die Frage, was dann die Intention für die Veranstaltung war bzw. ob die das BGAA überhaupt was mit Kommunismustischer Kritik zu tun hat. |
watchtower
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 01. Oktober 2003 - 19:59 Uhr: | |
@everybody: könntet Ihr bitte damit aufhören, Texte die für den Adressatenkreis einer mailinglist geschrieben wurden, in öffentliche Foren einzustellen ? Wer sie diskutieren will, kann dies auch dort tun. THANK U
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watchtower
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 01. Oktober 2003 - 20:12 Uhr: | |
p.s: da habt Ihr den Salat : http://x-berg.de/ (die MG & friends freut sich)
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Gnossin
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 01. Oktober 2003 - 20:12 Uhr: | |
"könntet Ihr bitte damit aufhören, Texte die für den Adressatenkreis einer mailinglist geschrieben wurden, in öffentliche Foren einzustellen ? Wer sie diskutieren will, kann dies auch dort tun." Wer ist denn ihr? Und so intern kann diese Mailingliste doch nicht sein, oder? |
Borst-L
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 01. Oktober 2003 - 20:19 Uhr: | |
"p.s: da habt Ihr den Salat : http://x-berg.de/ (die MG & friends freut sich)" Meine Güte, was ist denn das für ein erbärmlicher Standpunkt?! Unter dem Motto "Unsere Schmach soll niemand erfahren" oder "Niemals das eigene Nest beschmutzen" wird hier Disziplin eingefordert! Rettet die unbefleckte Identität. *kopfschüttel* Und ich bitte Dich, Du Wachturmnudel, Dein Schubladendenken (MG=x-berg.de) mal zu reflektieren. Vielleicht machst Du mal ein Argument statt einer Schublade auf. |
urmel_polanyi
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 01. Oktober 2003 - 20:27 Uhr: | |
das pohrt keinen bock mehr auf tv + zeitunglesen hat,iss ja ok. seine medien-verdummungsthese ist auch in der form nicht neu, aber das auditorium wurde doch durchs "knie ins auge getroffen" und zumindest überrascht. ich hatte auch eine krachige streitdisko über die lage der nation zwischen broder + ihm erwartet, stattdessen sah ich einen um worte ringenden mann, der sich wie broder auch in einer komatisiereten deutschen gesellschaft wähnt. was war aber nun wirklich mit pohrt los ? |
MainzerKarneval
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 01. Oktober 2003 - 20:37 Uhr: | |
Calm down,Borst-L Ich glaube Nina ( iss imc.de zu langweilig jetze ?? ) hat zuviel Jimmy Hendrix gehört und verwechselt die MG jetzt mit den Anti-D. |
Borst-L
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 01. Oktober 2003 - 21:17 Uhr: | |
Gibt´s Nina noch? Unglaublich! :-) |
ein_s
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 02. Oktober 2003 - 01:07 Uhr: | |
nur der klarstellung halber aufgrund der beschwerde von watchtower: die sinistra! ist nicht verantwortlich für das einstellen dieses postings. |
surf
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 02. Oktober 2003 - 11:23 Uhr: | |
Der Artikel ist auf http://www.juedische.at |
Pohrtomat
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 02. Oktober 2003 - 18:45 Uhr: | |
Welcher Artikel? |
Steve
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 02. Oktober 2003 - 21:42 Uhr: | |
Pohrts Selbstdemontage, sein Fremdenhass, sein neuer Antiamerikanismus, sein Geschichtsrevisionismus, sein Antisemitismus können, ja müssen einen ehemaligen Bewunderer schon schaudern machen- beweist diese deutsche Metamorphose doch, dass die Renaissance des völkischen deutschen Nationalismus, die deutsche Ideologie selbst ihre ehemaligen schärfsten Kritiker zu erfassen vermag. Wer darüber in Häme gegen die Antideutschen ausbricht, muss einiges falsch verstanden haben. Es ist schon bezeichnend, wie auch das sinistra- Publikum seinen vermeintlichen "Hauptfeind" in Henryk M. Broder entdeckt und in Hasstiraden gegen die in der BRD noch existierenden Restbestände des Bürgerrechtsliberalismus und gegen die "Zivilgesellschaft" hetzt. Das ist nichts anderes als der urdeutsche Hass auf die westliche Zivilisation, auf die Gegner des Nazismus, wenn auch in diesem Fall rotlackiert. Bürgerliche Zivilgesellschaft ist bis zu einem gewissen Grade ein Schutz gegen den völkischen Rassismus der Deutschen. Broder hat Gefühle gegen Antisemitismus (dass er daneben auch gute Argumente gegen Antisemitismus hat, hat er in seinem Buch "Der ewige Antisemit" bewiesen)- das sinistra- Publikum, die so genannte deutsche Linke mit Ausnahme der Antideutschen hat nichts dergleichen, ihr Herz schlägt für die fanatisierten Judenmörder von Arafat bis Hamas. Das Revival von Nazi- Ideologie unter progressiver Maske, z. B. Antisemitismus verkleidet als "Palästina- Solidarität" kennt mensch ja von indymedia- das sich im Hass auf alles vermeintlich oder tatsächlich "Antideutsche" und in völkischem Antikapitalismus im übrigen mit den Neonazis einig ist. |
Theodor
| | Veröffentlicht am Freitag, 03. Oktober 2003 - 01:21 Uhr: | |
ist "steve" eigentlich ein fake? überaffirmation? dann wär' der nicht schlecht gemacht... oder kann da eine/r tatsächlich nur noch in immer wieder neu zusammengewürfelten dadaistischen bahamas-textbausteinen stammeln? |
gundi
| | Veröffentlicht am Freitag, 03. Oktober 2003 - 02:39 Uhr: | |
was, werter theodor, hat denn das gestammel von steve mit irgendwelchen "bahamas-textbausteinen" zu tun? |
Theodor
| | Veröffentlicht am Freitag, 03. Oktober 2003 - 03:01 Uhr: | |
"... Das ist nichts anderes als der urdeutsche Hass auf die westliche Zivilisation, auf die Gegner des Nazismus, wenn auch in diesem Fall rotlackiert. ..." "... das sinistra- Publikum, die so genannte deutsche Linke mit Ausnahme der Antideutschen hat nichts dergleichen, ihr Herz schlägt für die fanatisierten Judenmörder von Arafat bis Hamas. ..." so etwas nennt man auch "jargon". aussagen, die in einem anderen kontext womöglich einmal ihre richtigkeit hatten, werden in jedem möglichen und unmöglichen zusammenhang immer wieder auf's neue bewusstlos repetiert. am ende erscheint das dann einfach nur noch bizarr.
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stolpa
| | Veröffentlicht am Freitag, 03. Oktober 2003 - 10:58 Uhr: | |
siehe auch http://de.indymedia.org/2003/10/62793.sh tml |
mrs adornix
| | Veröffentlicht am Freitag, 03. Oktober 2003 - 11:09 Uhr: | |
daß dem verzweifelten steve angesichts der antisemitischen und rassisitschen ausfälle von pohrt nichts übrig bleibt, als mit seiner phrasendrescherei (nebenbei gnadenlos off-topic) den eliminatorischen antisemitismus doch wieder ausgerechnet im kontext der sinistra zu entdecken, dürfte dann ein eher trauriges beispiel 'antideutscher projektionen' sein (siehe kostprobe bei theodore). traurig deswegen, weil es nicht mal mehr zum versuch einer politischen einschätzung (by the way: gruesse aus der freundlichen 'zivilgesellschaft') des events kommt - statt dessen trauert der 'ehemalige bewunderer'...last man standing ? |
B-L
| | Veröffentlicht am Freitag, 03. Oktober 2003 - 11:12 Uhr: | |
@ Steve: In "Der ewige Antisemit" gibt Broder selbst zu, dass er die Logik des Antisemitismus nicht erklären kann. Soll ich die Stelle raussuchen? |
Pippi L.
| | Veröffentlicht am Freitag, 03. Oktober 2003 - 13:08 Uhr: | |
@ B-L Ja bitte, wenns keine Umstände macht. Rein interessehalber. Aber nicht die Demo vergessen deswegen, hörst du? Ist nicht wie am 27.9., wo mensch sich einfach rausreden konnte. muß, muß, muß! (Brecht) |
leo
| | Veröffentlicht am Freitag, 03. Oktober 2003 - 13:19 Uhr: | |
siehe auch: http://www.dki.antifa.net/inipa/bgaa_200 30930.html "Deutschland verraten, aber an wen?" Fragen zur Podiumsdiskussion "Das verflixte 13. Jahr" des Berliner Bündnisses gegen Antisemitismus und Antizionismus mit Wolfgang Pohrt und Henryk M. Broder am 30.09.2003 Leo Bauer, 02.10.2003 |
al. connor
| | Veröffentlicht am Freitag, 03. Oktober 2003 - 14:36 Uhr: | |
Ganz interessant, was die JW schreibt: Quote »Verschwörungstherapie« Gut genug auch für diesen Versprecher waren am Dienstag Wolfgang Pohrt und Henryk M. Broder – ein besinnlicher Abend bei den Antideutschen Mobilisierung für eine Demonstration am Nationalfeiertag unter dem clandestinen Motto »Völkische Vergemeinschaftung angreifen« sollte dieser Diskussionsabend im überfüllten Kleinen Tempodrom Berlin bringen. Aber die Veranstalter, das »Bündnis gegen Antisemitismus und Antizionismus« (bgaa.net) wurden bitterlich enttäuscht. Die beiden geladenen Nobelfedern Wolfgang Pohrt und Henryk M. Broder mochten die Position der Scharon-Bush-Fans so gar nicht teilen. Geboten wurde eine Abendunterhaltung von seltener Gedankenschärfe, für deren, wenn auch unfreiwillige, Abhaltung dem Festkomitee nicht genug zu danken ist. Besonders Pohrt, angesprochen als Vater der antideutschen Bewegung, verweigerte sich nachhaltig der erwarteten Bestätigung leerer Politfloskeln. Seine eindringliche Warnung, die aktuelle Erklärung der Welt den Massenmedien zu entnehmen, kann man nur unterstützen; die versammelten Studenten und Internetgläubigen vernahmen es ungläubig und murrend. Auch Broders elegante Instant-Formlierungskünste zu bewundern, fiel dem Publikum sichtlich schwer. Geflüsterte Kommentare machten die Runde: »Die alten Säcke begreifen ja gar nichts mehr!« Die geschliffene Nachdenklichkeit der beiden erfahrenen Wortschlachtrösser ließ die arrogante Moderatorin und die sektenhaften Fragesteller, die gleichermaßen verzweifelt Bestätigungen ihrer vorgefaßten Meinungen aus den beiden herauszuprügeln suchten, ziemlich alt aussehen. Man konnte aus diesem Gespräch sehr viel lernen, wenn man nur zuhören wollte. Antisemitismus ist eine ansteckende Geisteskrankheit, die nicht an das Vorhandensein von Juden gebunden ist. Jede Arbeit dagegen ist zu begrüßen. Pohrt weiß gar nicht mehr, ob es überhaupt noch Kapitalismus gibt und empfindet die dauernde Beschäftigung mit Juden und Israel als Obsession. Mit elfjährigen Kindern Auschwitz zu besichtigen sei brutal. »In dem ständigen Erinnern steckt ja auch eine gewisse Rohheit gegenüber den Opfern, die vielleicht froh sind, wenn die Qual mit der Zeit verblaßt.« Deutschland als »Kulturnation« kann man vergessen, die Manager sprechen englisch, die Schüler Pisa, und Dieter Bohlen ist der erfolgreichste deutsche Schiftsteller seit der Bibel. »Walser? Kenn’ ich gar nicht.« Alles nur Mediensoße. »Antizionismus ist Quatsch«, sagt Broder, »Zionismus gibt es seit Gründung des Staates Israel nicht mehr. Es gibt Zionismus überall da, wo Altlinke ihren Judenhaß anders drapieren müssen.« Natürlich gebe es »noch« Antisemitismus, sagt Broder, aber nicht eliminatorisch oder bedrohlich. »Das Schlimmste, was der deutsche Neofaschismus derzeit hervorbringt, ist Horst Mahler.« Von der polnischen Intelligenz bis zur französischen Rechten bilde der Antisemitismus den wahren geistigen Kitt des neuen Europa; er nehme neue Formen an, harmlose, gewöhnliche, »das ist normal, und das ist gut so«; er habe nicht ausgedient, sei vielmehr vom Rand der Gesellschaft in die Mitte gerutscht (Beispiel Möllemann), aber alles gehe mit der Mode, auch der Antisemitismus, zum Beispiel sei das ATTAC-Programm antisemitisch. Die deutsche Bestie habe keine Klauen mehr und keine Zähne. Der Nazischläger habe keine Zukunft, als Auslaufmodell gebe es ihn noch in rückständigen Landstrichen, das Neue seien Berlusconi, Le Pen, der selbstverständliche Antisemitismus bei den französischen Sozialisten und in den Eliten Osteuropas. Broder ist kein Linker, hat er auch nie behauptet. Als großdeutscher Nationalist hat er die Abwicklung der DDR gefeiert und wundert sich nun blind über die Folgen: Schröders Diktum »Ich bin gern Deutscher« und Fischers Kriegsgeilheit. Mittlerweile könne man sich vorstellen, daß unter dem Vorwand, Auschwitz zu verhindern, die Bundeswehr Israel angreift, um die Palästinenser vor Massakern zu schützen. So sei es unproduktiv, »daß man bei jedem Gespräch über Deutschland das Dritte Reich mitdiskutieren muß«. Das gegenwärtige Deutschland ist keine Pogromrepublik, das zu behaupten sei naiver Alarmismus. »Warum müssen die Antideutschen immer einen Zustand beschreiben, den es so gar nicht gibt? – Tut mir leid, wenn das nicht das ist, was Sie hören wollten.« Ich denke, er würde anders reden, wenn der geplante Anschlag der Neonazis in München Erfolg gehabt hätte.
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fed up
| | Veröffentlicht am Freitag, 03. Oktober 2003 - 15:17 Uhr: | |
Altvaterlandsverrat Wolfgang Pohrt, Henryk M. Broder und die deutschen Weltübel Die sogenannte "antideutsche Linke" der frühen Neunziger darf in der Rückschau als ein in wesentlichen Zügen anständiger, in seiner negativen Fixierung aufs Deutsche allerdings arg patriotisch überformter Versuch gelesen werden, den "Antiimperialismus" der bundesrepublikanischen linken Vorzeit zu überwinden. Jener reichte damals von der Friedensbewegung bis zu militanten Autonomen und hatte vor lauter heiliger Geschichtslosigkeit oft nicht mehr alle Tassen im Schrank - man denke an Parolen wie: "Kauft keine Waren aus Israel!" Die Nöte der Tibeter, Nicaraguaner, Palästinenser et cetera pp. wurden gern verwaltet, weil es für die globalstrategisch kaltgestellten, auf Spielmarken im Systemkonflikt reduzierten linken Deutschen sonst nichts zu tun gab. Mit der Absorption des ruinierten DDR-Sozialismus durch die Bundesrepublik wurde das anders; zuerst innerhalb der Europäischen Union, dann bei den Vereinten Nationen. Was von der antideutschen Linken übrig ist, sieht sich seither durch jeden neuen Krieg und die wechselnden Koalitionen, die dafür mobilisiert werden - mal mit Deutschland diplomatisch vorneweg wie in Jugoslawien, mal mit Deutschland murrend im Schlepptau wie in Afghanistan, mal erst taktierend "ohne uns" und dann vielleicht doch ein kleines Nachkriegs-bißchen "mit uns" wie im Irak -, vor das Problem gestellt, zwei Dinge miteinander zu vermitteln: die Kritik an der deutschen Politik einerseits, andererseits aber das Bewußtsein davon, daß diese Politik auch nur ein Vektor im vermurksten Versuch der reichen Länder ist, ein neues politisch-ökonomisches Weltregime zu errichten. Weil die gegenwärtige deutsche und antideutsche Linke vieles kann - Saddam hassen, Bush verachten, Schröder auslachen -, nur nicht dialektisch denken, gelingt diese Vermittlung meistens nicht. Also lädt man, wie das Berliner "Bündnis gegen Antisemitismus und Antizionismus" am Dienstag abend, Helden von früher ein, denen man den Kraftakt noch zutraut. Die über ihren somit praktisch kampflos errungenen Altväterstatus wahrscheinlich selbst ein bißchen verwunderten antideutschen Klassiker auf dem Podium des "Tempodrom" hießen Wolfgang Pohrt und Henryk M. Broder. Ersterer hat einst ungespreizt gelehrten Marxismus - "Theorie des Gebrauchswerts" - und später einen schönen Stichwort-Steinbruch des Antideutschtums - "Der Weg zur inneren Einheit" - verfaßt. Letzterer entdeckte vor Jahren den "ewigen Antisemiten" im Deutschen und läßt sich ansonsten von keinem noch so alerten Talkshow-Söldner den Schneid abkaufen. Die Veranstaltung, bei der nun also diese beiden das deutsche Massenbewußtsein der Gegenwart klären und womöglich im Rahmen des neuen, unter anderem durch einen schleichenden Kalten Krieg "Europa gegen Amerika" gekennzeichneten Weltübels situieren helfen sollten, verlief typisch neulinks: langatmig, teilweise schrullig bis irr, manchmal sekundenlang dennoch inspirierend. Die Diskussionsleitung brillierte im Schriftlichen - ein grimmiges Referat wurde verlesen - und verschwand, als es ans Mündliche ging, jämmerlich in der Versenkung. Broder, von links genötigt, sein mehrfach veröffentlichtes Einverständnis mit der Existenz einer vergrößerten Republik zu rechtfertigen, schlüpfte in die ihm sonst nicht eben auf den Leib geschriebene Rolle des rhetorgewordenen gesunden Menschenverstands. Die belohnt ihren Träger bekanntlich nur, wenn er sie auch unter Druck durchhält. Das geschah: Ob die rechtsradikalen Vergehen mehr oder weniger würden, sei gleichgültig, man müsse ihnen in jedem Fall entgegentreten; daß Pohrt einen wie Martin Walser nicht lese, erledige den leider noch lange nicht; und eine PDS-Politikerin, die sich schwärmerisch davor ekelt, was für schlimme Verbrecher die Israelis seien, gehöre zum Unappetitlichsten, was die Gegenwart biete. Das alles ist völlig richtig. Der Redner erntete dafür also verdiente Zustimmung - im Gegensatz zu Wolfgang Pohrt, dem je nach Temperament der Schimpfenden aus dem Publikum heraus ein entweder mitleiderheischender oder aber scharf zu verurteilender Realitätsverlust attestiert wurde. In Wirklichkeit dokumentierte jener aber nicht diesen, sondern statt irgendeines Verlusts eher achtbaren, gewollten, aber bedauerlichen Verzicht: Er lese kaum mehr Zeitungen, bekannte Pohrt, die Medien seien in Selbstreferentialität vergammelt, und der braune Teufel, dem die Veranstalter wehren wollten, stehe im übrigen auch nicht vor der Tür, zumal Fremdenfeindlichkeit in der weitgehend integrierten deutschen Gegenwartsgesellschaft längst nicht mehr ein deutsches Exklusivrecht sei - auch Migranten fänden inzwischen Freude an rassistischen Grausamkeiten und "Hate Crimes". Woran das liege, wollte einer wissen, der sich noch daran erinnerte, daß Pohrt einst ausgeführt hatte, der deutsche Nationalcharakter habe sich nie mit dem Kapitalismus arrangiert. "Glauben Sie, daß die Deutschen jetzt mit dem Kapitalismus klarkommen?" "Sie werden es müssen", erwiderte Pohrt, und das war der zweitschlauste Satz, den er, ansonsten traurigerweise wirklich verwirrt und abgekämpft, an diesem Abend äußerte - neben einigen albernen bis dumpfen Baudrillard-Imitationen von wegen "Die Medienwelt ist simuliert". Der schlauste: "Kriegspropaganda ist heute nicht mehr auf den Krieg beschränkt." Man muß sich nicht erst, wie Pohrt, linke Verdienste erworben haben, um hieran 2003 mehr zu entdecken als ein Körnchen Wahrheit. DIETMAR DATH Text: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.10.2003, Nr. 229 / Seite 37 (online nicht frei verfügbar) |
Analytikerin
| | Veröffentlicht am Freitag, 03. Oktober 2003 - 16:14 Uhr: | |
Zu HMB dürfte auch ggf. folgendes von Interesse sein: --------------------------------- Arbeit macht frei! Oh Freunde.... diese Töne: Broder in BILD: http://www.bild.t-online.de/BTO/news/200 3/09/02/arbeiten/deutsche__faul.html Sind die Deutschen faul? Deutschland diskutiert über den Vorstoß von CDU-Chefin Angela Merkel für längere Arbeitszeiten (BILD berichtete). Auch der angesehene Publizist Henryk M. Broder hat sich in die Debatte eingeschaltet. In einem Beitrag für die angesehene Schweizer „Weltwoche“ schreibt Broder: „Die Deutschen haben das Arbeiten verlernt.“ BILD druckt die wichtigsten Auszüge (...der ANGESEHENE...für die ANGESEHENE...) Wer kann das mit ansehen? Man muss schon aus den ganz neuen Ländern im Osten kommen, um das Absurde hinter dem Albernen zu erkennen. Er staune nicht darüber, dass die Ostdeutschen für die 35-Stunden-Woche auf die Barrikaden gingen, meint ein polnischer Facharbeiter, die hätten schon zu DDR-Zeiten nicht mehr gearbeitet. Erstaunlich sei nur, dass die 35-Stunden-Woche im Westen der arbeitstechnische Normalfall sei. ‚Die Deutschen haben das Arbeiten verlernt.‘ Soll man das noch kommentieren? Disziplin-Henryk, hippeschwingend: "Los! Los! Bewegt die faulen Ärsche! etc." Ist es zu glauben? <font size=-1>klitzeklein: nur flüsternd nachgefragt: meint broder das ernst? ist das sein wirtschaftsverständnis? sind die arbeitslosen die oberfaulen? ist broder selbst am ende...verfault?</font> geschrieben am 02.09.2003 um 11:04:16 von Publizist Quelle: http://www.hirony.net/cgi-bin/foren/antw ort.cgi?room=0017&messi=2188 |
clandestino
| | Veröffentlicht am Freitag, 03. Oktober 2003 - 20:43 Uhr: | |
Das Henryk M. Broder ein waschechter Wirtschafts(neo?)liberaler ist, war mir schon bekannt, auf seiner Seite finden sich auch ausreichend Belege dafür, z.B. in der Audio-Abteilung... es ist mir allerdings auch wurscht, interessieren tut mich nur, was er zu Antisemitismus, Deutschland und Nahostkonflikt zu sagen hat und das sind ja schließlich keine Themen, bei denen man linksradikal sein muß, um was Vernünftiges dazu sagen zu können. www.henryk-broder.de |
g
| | Veröffentlicht am Samstag, 04. Oktober 2003 - 00:21 Uhr: | |
Ach das noch: Eine Umfrage ;-) http://x-berg.de/pollBooth.pl?qid=03/10/ 01/1719203
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goucho
| | Veröffentlicht am Samstag, 04. Oktober 2003 - 08:45 Uhr: | |
"Bürgerliche Zivilgesellschaft ist bis zu einem gewissen Grade ein Schutz gegen den völkischen Rassismus der Deutschen" (Steve) Wirklich? Was eigentlich ist das Gegenstück zur "Zivil"-gesellschaft? Militärgesellschaft? Ich habe den starken Verdacht, dass sich der "Schutz gegen den völkischen Rassismus" darauf beschränkt, dass in feineren Kreisen antisemitische und rassistische Sprüche als "prollig" wenn nicht als "asi" gelten. Von den Gründen des Rassismus will die feine Gesellschaft allerdings nichts wissen. Ein kleiner Hinweis: Ein Kumpel hatte im Rahmen der Möllemann-Affäre vor den Bundestagswahlen in zwei überregionalen Blättern folgenden Leserbrief untergebracht: >> Die Peinlichkeit der Liberalen 2002 Das Problem der FDP ist, dass eine Partei des Liberalismus heutigen Tages überflüssig ist. Seine Essenz, Kapitalismus und Rechtsstaat, stellt nicht mal mehr die PDS in Frage. Um dennoch sich beim Wähler zu profilieren, erhebt sie beides in den Rang einer religiösen Offenbarung. Da Sekten jedoch ob ihres verbissenen Ernstes schnell die Grenze des Lächerlichen überschreiten, krampft sie sich kompensatorisch als Spaßpartei ab, erringt mit allerlei Kiki Aufmerksamkeit, um im nächsten Schritt locker Ressentiments zu bedienen: [Dass unter Ausnutzung des Sozialstaates die Faulen auf Kosten der Fleißigen, sprich der FDP-Anhänger, ein flottes Leben führen, dass Leistung, sprich Besserverdienen, sich nicht mehr lohnt, mittelständische Unternehmer so etwas wie Wohltäter und die Mühseligen und Beladenen von heute sind u.s.w.. ] Anhänger findet die FDP z. Zt. unter Jungwählern, die von einer Karriere träumen, ihre Zukunftsangst aber durch viel selbstbezogenen Tamtam a la Love-Parade überspielen. Da sie für ihre Zerrbilder vom marktgläubigen Mainstream der Publizistik wie Wissenschaft gehätschelt worden ist - "mutiger Tabubruch" - wurde es einem der liberalen Esel zu wohl: Er begann auf dem gefährlichen Eis des antijüdischen Nationalismus zu tanzen. Er greift die durchaus verbreitete, nicht ehrenrührige Kritik an Sharon auf, aber - typisch - er lärmt dabei herum, als habe er sie erfunden und dem Diktat der „Gutmenschen“ trotzend als einsamer Schlechtmensch den Mut Tacheles zu reden bezüglich Israels. Da sie für ihre Zerrbilder vom marktgläubigen Mainstream der Publizistik wie Wissenschaft gehätschelt worden ist - "mutiger Tabubruch" - wurde es einem der liberalen Esel zu wohl: Er begann auf dem gefährlichen Eis des antijüdischen Nationalismus zu tanzen. Er greift die durchaus verbreitete, nicht ehrenrührige Kritik an Sharon auf, aber - typisch - er lärmt dabei herum, als habe er sie erfunden und dem Diktat der „Gutmenschen“ trotzend als einsamer Schlechtmensch den Mut Tacheles zu reden bezüglich Israels.Und dann setzt er noch eins drauf, indem er einen führenden Repräsentanten Deutscher mosaischen Glaubens bezichtigt, dessen Charakter sei schuld, wenn ein Teil der nachdenklichen Deutschen, die doch so hervorragend ihre Geschichtslektion gelernt haben, die angeblich "intolerante, gehässige Art" dieses CDU-Mitglieds sämtlichen Juden zuschreiben. Wie das an deutschen Stammtischen, ob proletarischen oder akademischen, ankommt, weiß der Fallschirmspringer genauestens. Dass der große Vorsitzenden der FDP, der mit seinen antrainierten Sprüchen auf alles und jedes eine launige Antwort sucht, hier nur verlegen stammelt, entlarvt die Peinlichkeit der Liberalen 2000. << Einen Absatz, nämlich den in [] haben beide Zeitungen nicht abgedruckt. Und ich denke, dass hat seinen Grund. Denn er deutet den bürgerlichen Sozialdarwinismus (wer arm ist, ist irgendwie defekt) an, auf dem der völkische Rassismus aufbaut. Dieser Zusammenhang dürfte abwegig sein in den Augen des allzu schreibfleißigen Broder, der die wirtschaftlichen Probleme des von ihm geschätzten heutigen Großdeutschlands in der Faulheit der Deutschen (womit er wohl kaum sich, seine Kollegen vom SPIEGEL, abgehärmte Manager und Mittelständler meint) ausmacht. Dass die BRD sich vielleicht ein wenig an der Einverlebung der DDR verschluckt hat, ist einem zivilgesellschaftlichen Nationalisten wie Broder natürlich kein Gedanke wert. |
Krethi & Plethi
| | Veröffentlicht am Montag, 06. Oktober 2003 - 16:57 Uhr: | |
Klaus Bittermann gegen Schandls Stalinokritik an Pohrt und "den" Antideutschen: http://www.jungewelt.de/2003/10-06/024.p hp
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@ mrs adornix
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 09. Oktober 2003 - 17:04 Uhr: | |
@ mrs adornix "angesichts der rassistischen und antisemitischen Ausfälle von Pohrt". Wieso fängst jetzt sogar Du an, hier den dämlichen Antisemitismusvorwurf ohne weitere Belege zu wiederholen? Pohrt kritisieren aber hallo - der Antisemitismusvorwurf ist in diesem Falle aber - da er nirgendswo belegt wurde - das Gegenteil von Kritik.
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mrs adornix
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 09. Oktober 2003 - 19:57 Uhr: | |
"Wieso fängst jetzt sogar Du an, hier den dämlichen Antisemitismusvorwurf ohne weitere Belege zu wiederholen?" just gender trouble - pohrt retten zu wollen wäre allenfalls ein projekt für "mr" adornix.
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grübelkrüger
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 09. Oktober 2003 - 23:04 Uhr: | |
Dass der Antisemitismus-Vorwurf nicht belegt worden sei halte ich für ein sehr uninformiertes Gerücht. Zumindest KANN man es Pohrt als antisemitisch motiviert unterstellen, wenn er Broder vorwirft, ohne Antisemitismus nicht leben zu können, weil dieser dann nichts mehr habe, über das er schreiben könne. Pohrt hat sich auf der Veranstaltung große Mühe gemacht zu belegen, dass er als antideutscher Säulenheiliger nichts taugt. Es ist natürlich einigermaßen traurig zu erleben, wie sich jemand gnadenlos selbst demontiert... |
trouble on yr mind
| | Veröffentlicht am Freitag, 10. Oktober 2003 - 14:14 Uhr: | |
@ mrs adornix - von retten war nicht die Rede. Gender Trouble prima. Hier: ?. Tja, postmoderne Zeiträtsel für Mr.& Mrs Sinistra im Dienste der Verrätselung & der Dekonstruktion von Sinn. Man weeß nüscht Jenaues, weeß ma´nicht, sach ich ma. @ grübelkrüger - demontiert d´accord - was den idiotischen Vorwurf angeht, warte doch bis Referat und Disco schriftlich vorliegen. Unterstellen kann jeder alles mögliche - aus dem Kontext ergibt sich eindeutig, dass Deine Unterstellung bösartig ist. Und nochmal: nicht (mehr) antideutsch ist nicht zwangsläufig gleich antisemitisch (außer vielleicht in der Logik schlechterer Bahamasartikel). |
mrs adornix
| | Veröffentlicht am Freitag, 10. Oktober 2003 - 15:03 Uhr: | |
@trouble on your mind >Mr.& Mrs Sinistra im Dienste der Verrätselung & der Dekonstruktion nun blass' dich mal nicht mit angeblichem insiderwissen auf. die aussagen pohrts finden sich inzwischen in einer reihe von artikeln (teilweise sicher zugespitzt) belegt. sollten sich bei einer verschriftlichung krasse abweichungen finden, besteht selbstverständlich ein klärungsproblem. unter den bislang wiedergegebenen 'thesen' pohrts sind - so das von grübelkrüger zitierte beispiel - klar antisemitische sprüche. |
tstststststststsss
| | Veröffentlicht am Samstag, 11. Oktober 2003 - 16:44 Uhr: | |
- Insiderwissen ? Hähh? Hab ich nicht, will ich nicht, Gott bewahre mich davor. Was braucht man "Insiderwissen", wenn kryptisch "gendertrouble" geraunt wird. "in einer Reihe von Artikeln" - hervorzuheben dabei der herausragende Text des großen Genossen Schandl aus unser aller Lieblingszeitung, oder was ? However.
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tststststststs...
| | Veröffentlicht am Samstag, 11. Oktober 2003 - 16:47 Uhr: | |
"so das von grübelkrüger zitierte beispiel - klar antisemitische sprüche" - das hätte ich dann doch gerne nochmal erklärt. |
käsekuchen
| | Veröffentlicht am Montag, 13. Oktober 2003 - 14:01 Uhr: | |
>- das hätte ich dann doch gerne nochmal erklärt. >>Zumindest KANN man es Pohrt als antisemitisch motiviert unterstellen, >>wenn er Broder vorwirft, ohne Antisemitismus nicht leben zu können, >>weil dieser dann nichts mehr habe, über das er schreiben könne. |
antifasohnebart
| | Veröffentlicht am Montag, 13. Oktober 2003 - 16:21 Uhr: | |
Lieber tsedong, Was soll das Spielchen um mehr Belege, Verschriftlichung und blablabla... wartest du auf die näxte Bahamas-Nummer, die dann verbindlich erklärt, wie du Pohrt ab jetzt zu finden hast ? Die Verantwortung für solche Belege in Form einer Stellungnahme/Erklärung/Nachbesprechung liegt allemal bei BgAA - da ist allerdings Tauchstation angesagt... Die verzweifelten Versuche, Pohrt noch irgendwie zu retten, sind tatsächlich nur noch mit 'nem kruden Identitätsding zu erklären: Nur das der geliebte Opa ein reaktionärer Sack ist, haben halt schon andere bemerkt. Da bleibt Dir dann wohl nicht mehr, als sich auf die bei Old-School AntiD's beliebten Nebenbaustellen Genderbashing oder Abarbeiten an Pappkameraden wie Schandl zurückzuziehen - nur wer will Dir dahin ins Offtopic folgen ?
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backtotheoldschool
| | Veröffentlicht am Montag, 13. Oktober 2003 - 17:33 Uhr: | |
@ Käsekuchen: durch Wiederholung wird es auch kein Argument. @antifasohnebart: lies mal Pohrt - kann nie schaden. Besser als Bahamas allemal. P.S.: Wüsste nicht, was an "Genderbashing" falsch sein sollte oder findste Du Geschlechterrollen fortschrittlich ? |
antifasohnebart
| | Veröffentlicht am Montag, 13. Oktober 2003 - 18:00 Uhr: | |
@backtotheoldschool >lies mal Pohrt - kann nie schaden Nur von wann sind diese Texte & sind sie Gegenstand dieser Disko ? Hier geht es doch um die antisemitischen und rassistischen Auslassungen Pohrts, die er aktuell im Tempodrom gegenüber Broder & weiteren Zuhörerinnen abgesondert hat... und um die bislang unterbliebende Stellungnahme des BgAA zu ihrer Veranstaltung. Dieses Unterbleiben kann und muss politisch bewertet werden - & zwar unabhängig ob BgAA die Transkription von Pohrts Trash gerade mal noch gebacken kriegen oder nicht. Das scheint mir das von portas aufgemachte Thema zu sein - wieso gebetsmühlenhaft (Gott bewahre mich) 'Verdienste' Pohrts für die 'Bewegung' rekapituliert werden, nur um zu seiner rassistischen Kacke keinen Standpunkt beziehen zu müssen, verstehe ich nicht ?! Daher meine Spekulation über identitäre Verunsicherung in der AntiD-Szene (siehe auch den thread von problem_child) - vielleicht hören wir ja zur Abwechslung mal 'ne stärkere These ? |
rosine
| | Veröffentlicht am Montag, 13. Oktober 2003 - 18:15 Uhr: | |
@ backtotheoldschool selbstverständlich ist käsekuchens wiederholung ein argument! aussagen wie die zitierte finden sich sonst nur im repertoire übler antisemiten (walser/möllemann et al). aber warum muss dir hier eigentlich überhaupt erklärt werden, was daran antisemitisch ist? du hast doch sicher schon mehr als ein buch zum thema gelesen... mit "genderbashing" meint antifasohnebart wohl ziemlich offensichtlich das von bahamas immer wieder und wieder betriebene bashing derjenigen, die die naturhaftigkeit der sozialen kategorie geschlecht in frage stellen (im bahamas-sprech: "genderdiskursanten"). aber deine scheinheilige frage dürfte ohnehin nur ein sophistisch aufgeblasenes absichtliches missverstehen deinerseits sein. |
Rudi Carell
| | Veröffentlicht am Montag, 13. Oktober 2003 - 18:44 Uhr: | |
Preisfrage: Wird (a) über den hochnotpeinlichen Auftritt Porths in der nächsten Bahamas der Mantel des Schweigens gehüllt oder wird (b) Porth gegen den linksdeutschen Mob bedingungslos verteidigt oder wird (c) Porth - quasi als Bauernopfer - abgeschossen? Da es doch heißt "Bahamas Leser wissen mehr", dürfte diesen eine Prognose nicht schwer fallen. Also los! Ich warte gespannt.
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insulahner
| | Veröffentlicht am Montag, 13. Oktober 2003 - 19:00 Uhr: | |
leider war ich nicht beim vortrag, aber bislang wurde noch nix bekannt, was es rechtfertigen würde, den pohrt auf eine stufe mit möllemann oder walser zu stellen. im moment deutet doch eher alles daraufhin, dass sich pohrt vollkommen in die thesen verheddert hat, die in seinem letzten buch entwickelt wurden. und darauf, dass er seit jahren völlig isoliert lebt und das resignative modell des besagten letzten buches seiner weisheit vorerst letzten schluss darstellt. also: kommt mal runter! |
antifasohnebart
| | Veröffentlicht am Montag, 13. Oktober 2003 - 19:21 Uhr: | |
>und darauf, dass er seit jahren völlig isoliert lebt Isoliert ist Pohrt allenfalls als Gestrandeter auf 'ner Berliner Karibikinsel - und dort ist das von Rudi vorgeschlagene Game für die meisten OldSchools wohl nach wie vor offen... Isoliert/resignativ halte ich für eine politisch fatale Untertreibung, wenn Pohrt in einer üblen Linie mit Fallaci Bilder entwirft, wo entlang herbeiphantasierter ethnischer Subs Eintrittsgelder für Spielplätze zu entrichten seien (da trifft er sich übrigens mit den Altersphantasien von Bobby Kurz um die Rolle jugendlicher Devianz im 'Weltordnungskrieg')... & Elemente von walserscher 'Kühnheit' hat's doch, Broder ein existenzielles Interesse am Antisemitismus um die Ohren zu hauen - ohne wenigstens durch die BgAA-Moderation rausgeworfen zu werden. Das runterzuspielen finde ich zum kotzen ! |
rosine
| | Veröffentlicht am Montag, 13. Oktober 2003 - 19:59 Uhr: | |
also, was da bisher von dem vortrag (aus völlig unterschiedlichen quellen) bekannt wurde reicht mir völlig aus. bisher hat auch noch niemand widersprochen, dass das alles von porth so gesagt wurde. ob die regression porths nun auf "isolierung", "arbeitslosigkeit", übermäßigen alkoholkonsum, verbitterung oder darauf, dass sich mal ein türke im supermarkt vorgedrängelt hat zurückzuführen ist weiß ich nicht - es ist mir aber auch völlig egal. wenn wir jetzt anfangen, nach erklärungen/entschuldigungen für porths unglaubliche ausfälle zu suchen führt das nicht nur zu nichts sondern wir sind schneller bei heitmeyer als uns lieb ist, der den rassismus seiner jüngeren landsleute über deren arbeitslosigkeit und familiäre probleme zu "erklären" und damit zu verharmlosen sucht. im grunde ist (so man eine solche unterscheidung überhaupt machen will) das ganze ja bei porth sogar noch viel schlimmer als bei besagten jugendlichen: da er das alles einmal besser wusste kann nicht einmal dummheit/debilität als "mildernder umstand" geltend gemacht werden... ps: welche thesen wurden denn in seinem letzten buch entwickelt?
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grübelkrüger
| | Veröffentlicht am Montag, 13. Oktober 2003 - 22:58 Uhr: | |
Seltsam, irgendwie schwingt in dieser blöden Debatte über Pohrt stets die Frage mit, was denn die bahamas dazu schreiben wird. Was ist daran so interessant? anscheinend brauchen gerade diejenigen, die sich über ihre Abgrenzung von der bahamas und angebl. "old school"-Antideutschen definieren ihre Projektionen auf die bahamas-Redaktion, um sich der eigenen Hipness (oder so) zu versichern. "Rudi Carell" treibt es aber wirklich zu bunt, indem er vorab jede mögliche Reaktion der bahamas verurteilt: entweder wird die Sache totgeschwiegen, oder Pohrt verteidigt, oder, wenn Pohrt und/oder die Veranstalter doch kritisiert werden, ist das ein "Bauernopfer". Besser kann man eigene Geistesschwäche kaum demonstrieren. Übrigens waren einige Mitglieder der bahamas-Redaktion auf der Veranstaltung. Was man so hört, fanden sie Pohrt ziemlich schlimm. Das kann aber eigentlich auch nicht verwundern. Mir ist es rätselhaft, wie man einen offenkundig am Verfall seiner Geisteskräfte leidenden Trottel wie Pohrt noch verteidigen kann oder wie man leugnen kann, dass die unwidersprochen kolportierten Äußerungen Pohrts antisemitisch seien. Der Typ ist eine arme Sau, insbesondere an dem gemessen, was er mal war. Nur aus Nostalgie und weil er früher mal so toll war ihn gegen berechtigte Vorwürfe zu verteidigen, ist wirklich armselig. |
hooligan schmidt
| | Veröffentlicht am Dienstag, 14. Oktober 2003 - 00:16 Uhr: | |
grübelkrüger, der ist schlau schlauer als gruppe morgenthau... |
gähnkrampf
| | Veröffentlicht am Dienstag, 14. Oktober 2003 - 03:14 Uhr: | |
vielleicht sagt die bahamas dies, vielleicht sagt sie das. vielleicht findet sie es - mit pohrt - skandalös, dass türken mittlerweile von deutschen kindern eintritt für den spielplatz nehmen, so wie sie es - mit fallaci - skandalös fand, dass migrantInnen "das baptisterium des florenzer doms vorsätzlich bepissten"? vielleicht findet die bahamas dann auf der anderen seite pohrts einschätzung, dass da in new york "was gedreht worden sein könnte" auch ziemlich schlimm? nur: wen interessiert's? so what? die bahamas ist für jede ernsthafte antideutsche debatte doch längst völlig irrelevant geworden und die frage, was sie zu pohrts ausfällen meint, ist schlicht und einfach offtopic.
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*
| | Veröffentlicht am Dienstag, 14. Oktober 2003 - 15:49 Uhr: | |
Cafe Morgenland und andere haben schon 1998 Pohrts Rassismus anhand seiner Artikel in Konkret analysiert. Auch damals schon munter mit dabei: J. Wertmüller... check: http://www.trend.partisan.net/trd1098/t0 51098.html |
würgeklüngel
| | Veröffentlicht am Dienstag, 14. Oktober 2003 - 20:53 Uhr: | |
@gähnkrampf das thema bahamas ist hier SOOO off topic, dass du erstmal die üblichen Tiraden gegen die bahamas absondern musst, bevor du das thema für off topic erklärst. GÄHN |
Urrmel
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 15. Oktober 2003 - 18:38 Uhr: | |
Nachdem das BgAA auf meine Nachfrage nach einer Veröffentlichung der Veranstaltung nicht geantwortet hat,ist die Homestory der aktuellen jungle-world Ausgabe ( http://jungle-world.com/seiten/2003/42/1 832.php ) aussagekräftig: Um eine realistische Analyse der Redebeiträge im Tempodrom hinzukriegen,wäre die Transkription des Gesagten hilfreich gewesen, dies hat nun Wolfgang Pohrt abgelehnt. Das war es dann wohl, ciao bello.
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Rolling Stone
| | Veröffentlicht am Montag, 20. Oktober 2003 - 13:02 Uhr: | |
@ gähnkrampf von leuten wie dir das übliche Wunschdenken. Aus deinen erbärmlichen Zeilen spricht die pure Angst. Solange WohlfühlLinke wie du Angst haben ist es gut. |
ex-Bahamas-leser
| | Veröffentlicht am Montag, 20. Oktober 2003 - 23:08 Uhr: | |
Ich würde auch behaupten, dass sich das Thema Bahamas grad tot rennt. Ich kenn immer weniger Leute, die die lesen und mehr, die die abbestellen. Sind ja auch noch höchstens 2 interessante Artikel in den Ausgaben. Und die sind dann meist welche von den Freiburgern. |
jesus
| | Veröffentlicht am Freitag, 24. Oktober 2003 - 09:21 Uhr: | |
langsam kommt das bgaa wohl aus dem arsch. immerhin ihr "einleitungsreferat" haben sie jetzt auf die Seite gesetzt (www.bgaa.net). kein kommentar. bei dem tempo können wir bzgl. des vorgetragenen von pohrt und broder bis nächstes jahr warten.
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abonnent
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 29. Oktober 2003 - 10:09 Uhr: | |
in der am freitag erscheinenden konkret (november-ausgabe) ist die rede pohrts protokolliert. außerdem darin: eine erwiderung von hermann gremliza. die debatte kann also endlich losgehen. |
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