

Demnächst bei nitribitt - frankfurter ökonomien

Shut up and Dance!
Zur Lage der Kulturarbeitenden zwischen Kreation und Depression / Ein Abend mit Diedrich Diederichsen
Bei der ersten Nitribitt-Veranstaltung vor zehn Jahren ging es um prekäre Arbeitsverhältnisse. Wir stellten uns
damals die Frage, ob nicht das Bohème-Milieu mit Idealen wie "Autonomie" und "Selbstverwirklichung" im Grunde dem
neoliberalen Produktivitätsmodell zuarbeite. Ja, dass wir mit unseren Skills und nonkonformistischen Lebensweisen in gewisser
Weise als Minenhunde des "flexiblen Kapitalismus" fungierten.
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Donnerstag, 19. Januar 2012, 20 Uhr
basis, Gutleutstraße 8-12, 60329 Frankfurt am Main


Zuletzt bei nitribitt - frankfurter ökonomien


Florida goes to Frankfurt
Das Recht auf die Stadt und die "kreative Klasse"
Der Slogan "Recht auf die Stadt" scheint in anschaulicher und zutreffender Weise Themen der gegenwärtigen Stadtentwicklung zu bündeln: Privatisierung
kommunaler Güter, Gentrifizierung und kontrollpolitische Durchdringung öffentlicher Räume. Der französische Philosoph Henri Lefebvre, der diese
Parole 1968 erstmals auf die politische Agenda gesetzt hat, verfolgt damit ein staats- und herrschaftskritisches Projekt, dessen Anspruch über das
bestehende System hinausweist.
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Gaga-Gipfel
Zwischen Harmonie und Hormonie
Wer ist Lady Gaga? Fragt Gala im Oktober 2009 auf dem Titel. Die Jungle World "wollte den Hype um Lady Gaga
eigentlich ignorieren, aber das Video zu 'Telephone' änderte alles", im Frühling 2010. Ein Frühling später fragen
auch wir: Wer ist Lady Gaga? Warum wollen wir den Hype nicht mehr ignorieren? "Ignorance of your culture is not
considered cool", wussten schon The Residents. Lady Gaga ist der größte Popstar des Planeten, ignorieren wäre
uncool. Also laden wir zum Gaga-Gipfel.
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Streik im Film
Der Kampf um die Kamera begann 1968 in einer Zeit, in der die symbolische Ordnung ebenso in Frage gestellt wie die
Kommandostruktur der Fabrik, das Repräsentations-Modell der KP und der Gewerkschaften.
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Vortrag von Pascal Jurt,
kommentiertes Auflegen zum Thema Streik von Klaus Walter
"... zur Kompliz/in der Krise werden"
Mit Subjektivem Faktor gegen den Zombie-Liberalismus
Die Krise hat bereits etwas verändert. Die politische Agenda des Marktradikalismus, die sich lange Zeit objektivistisch
als zwingendes Resultat volkswirtschaftlicher Rationalität schlechthin ausgeben konnte, hat im Inferno der Bankenkollapse
ihre zentrale paradigmatische Stellung eingebüßt. Es ist die Rede vom "untoten" (Neo-)Liberalismus (Michael Hardt im
Spiegel-Interview), einem Zombie, der den eingeschlagenen Kurs weitertaumelt, ohne zu Reflexion oder Neuorientierung
in der Lage zu sein.
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soli ad


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